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#21
Alt 11.03.2010, 21:23
Unregistriert

Ich finde dieses Verbot gut, denn was auf solchen Plätzen abgeht, kennen wohl die meisten
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#22
Alt 11.03.2010, 21:35

oder glauben es zu wissen... ^^

Nicht alle Schutzhundeausbildungen sind gleich schlecht oder ähnliches.
Wenn man aber generell etwas dagegen hat, kann man oft auch einfach nicht mehr differnzieren und objetiv bewerten
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
#23
Alt 11.03.2010, 21:40

Zitat:
Unregistriert Beitrag anzeigen
Ich finde dieses Verbot gut, denn was auf solchen Plätzen abgeht, kennen wohl die meisten

Und? Das ist keine Art, das zu ändern. Zumal das schlichtweg nicht wahr ist, das es alle Plätze betrifft.

Wie soll es dnen weiter gehen? Wird denn auch Agility verboten, weil manche sich von ihrem Ehrgeiz zu weit treiben lassen? Die Jagd, weil einige Jäger nicht wissen, wie man einen Hund vernünftig ausbildet? Schlittenhundesport weil es auch da schwarze Schafe gibt?
Das ist, mit Verlaub, völlig bekloppt. Ein Verbot ist völlig fehl am Platz, wenn auch im ersten Moment der einfache Weg, weil es einiges an Arbeit spart. Nur leider völlig frei von jeglichem Fachwissen.
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#24
Alt 11.03.2010, 21:46
Unregistriert

Oder man übt diesen Sport selber aus, erklärt dies mit "natürlichen Beutetrieb" warum sonst wird der Hund darauf trainiert nicht loszulassen egal was passiert.Lässt der Hund doch nach, ist der Halter wütend, sauer, enttäuscht, weil der Hund nicht die gewünschte Leistung bringt. Oder diese Hobby Schutzhundsportler, die das mal ausprobieren wollen, sich aber nicht bewusst sind, das dadurch der Hund zu einer Waffe wird.

Dann lieber ein Verbot.
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#25
Alt 12.03.2010, 08:02

Der Hund wird dadurch nicht zur Waffe. Das ist kompletter Blödsinn. Woher nimmst du dieses "Wissen"?
Die Rassen, die dort am meisten geführt werden, bringen von Hause aus einen nicht zu unterschätzenden Schutztrieb mit, und würden wohl im Ernstfall auch ohne Ausbidlung zupacken. Nur in der Ausbildung lernt der Hund auch, aus zu lassen, der Halter lernt seinen Hund zu kontrollieren und der Hund wird körperlich und geistig beschäftigt.
Das es Idioten gibt, ist doch nichts neues, die gibt es aber überall. Ein Verbot bewirkt lediglich, das Idioten Idioten bleiben und die, die den Sport verantwortungsbewusst ausüben werden bestraft. Das kanns auch nicht sein.

Zudem, wer etwas verbieten will, sollte auch darüber bescheid wissen, was er da verbietet und warum. Das ist aber defenitiv nicht der Fall.
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#26
Alt 12.03.2010, 10:14

Zitat:
Der Hund wird dadurch nicht zur Waffe. Das ist kompletter Blödsinn. Woher nimmst du dieses "Wissen"?
Glaube triffts eher!
Komisch, dass gerade die Hunde, die ich kenne, kontrollierter sind und "erzogener"....
Aber das ist sicher auch nur ein GLAUBE!
Akasha ist offline   Mit Zitat antworten
#27
Alt 12.03.2010, 10:45

Moin Unregistriert !
Ich finds schon mal schade, hier solche Sachen rauszuhauen und noch nicht mal den Mumm zu haben, sich zu registrieren!
Das was Du erzählst, mag vielleicht vor 10 - 20 Jahren gängige Praxis gewesen sein und auf einzelnen Hundeplätzen bei den alt eingefleischten SD-Helfern noch heute praktiziert werden .... es ist nicht gängige Praxis und ebenso inhaltlich komplett falsch!

Zitat:
Oder man übt diesen Sport selber aus, erklärt dies mit "natürlichen Beutetrieb" warum sonst wird der Hund darauf trainiert nicht loszulassen egal was passiert.
1) "natürlichen Beutetrieb" gibt es bei dem derzeitigen Hund nicht von Natur aus sondern er wird nach und nach durch gewisse Spielsituationen gefördert und gefordert.
2) Der Beutetrieb beim SD richtet sich nur, ausschließlich, auf den Ärmel und auf nichts anderes. Anders sieht es aus beim Mondioring, was aber eben nicht das Thema ist.
3) Das Beissen ausserhalb des Ärmels ist unerwünscht !
4) Das Beissen ohne Ärmel ist unerwünscht
5) Das Festhalten (fester, ruhiger(!) Griff) am Ärmel ist erwünscht!
6) Das Nicht-Auslassen auf Hörzeichen ist unerwünscht
7) Das Nachfassen (-beissen) nach einem HZ ist unerwünscht
8) Gehorsam während der gesamten Triebphaseist unbedingt erwünscht.

Mir persönlich wäre es lieber, wenn Leute, die solche Meinungen nach aussen hin vertreten sich auch mal auf einem oder mehreren Hundplätzen fachkundig beraten lassen und nicht die Meinungen der ewig Gestrigen nachplappern ! Bist herzlich eingeladen hierzu, Tasse Kaffee gibt´s auch ! Denn wir hätten nichts zu verbergen!!

Ob ich selber SD mache? Noch nicht, wir sind in der Aufbauphase.
Warum ich das mache ? Weil es -aus eigener Erfahrung bei UNSEREN Hunden- ein super Ventil ist !
Ist es für jeden (Sport-)Hund etwas ?? Nein ! Es bedarf einer fachkundigen Überprüfung !

BTW: Es wird nicht jeder Hund bei "uns" im SD auf dem Platz gearbeitet! Den ein oder anderen haben wir auch schon mal abgelehnt ! So, wie viele andere verantwortungsbewusste SD-Helfer es auch machen !

Geändert von DOBI-fan (12.03.2010 um 10:47 Uhr)
DOBI-fan ist offline   Mit Zitat antworten
#28
Alt 12.03.2010, 23:39
Unregistriert

Genau solche Argumentation erwartet man doch, als gäbe es keine andere Möglichkeit einen Hund körperlich und geistig auszulasten und Schmerz! denn es kann mir keiner erzählen das er Hund keine Schmerzen empfindet wenn der Mann mit Ärmel aufden Hund schlägt (ja ja jetzt kommen die Kommentare " Der deutet es nur an"; das si leider die Rechtfertigungen jener Halter e Ihre Augen bereits verschlossen haben)

@Shandiz: Deine Beschreibung trifft eher auf einen Gegenstand zu (unter Kontrolle haben, absoluten gehorsam) als auf ein Lebewesen.
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#29
Alt 12.03.2010, 23:54

Das stimmt nicht so ganz, Hunde die von Natur aus einen Schutztrieb haben würden sich weniger für diese Ausbildung eignen. Aber warum puschtman einen Hund erst mit dem Beutetrieb für so eine ausbildung hoch um Ihnen dann ein ventil anzubieten?
tazi ist offline   Mit Zitat antworten
#30
Alt 13.03.2010, 09:03

Zitat:
Unregistriert Beitrag anzeigen
Genau solche Argumentation erwartet man doch, als gäbe es keine andere Möglichkeit einen Hund körperlich und geistig auszulasten und Schmerz! denn es kann mir keiner erzählen das er Hund keine Schmerzen empfindet wenn der Mann mit Ärmel aufden Hund schlägt (ja ja jetzt kommen die Kommentare " Der deutet es nur an"; das si leider die Rechtfertigungen jener Halter e Ihre Augen bereits verschlossen haben)
Der deutet das natürlich nicht nur an. Aber: Der Hund ist im Trieb, der Helfer hat nur bestimmte Stellen, auf die er schlagen darf. Ich bezweifel, das der Hund das wirklich als Schmerz wahrnimmt.
Hast du schon mal in dem Sport gearbeitet? Oder woher nimmst du dein Wissen? Vielleicht beantwortest du mal die Fragen, statt nur mit Halbwissen um dich zu schmeissen.
Zitat:
@Shandiz: Deine Beschreibung trifft eher auf einen Gegenstand zu (unter Kontrolle haben, absoluten gehorsam) als auf ein Lebewesen.
Nein, tut es nicht. Wir leben heute recht beengt, mit vielen anderen Menschen zusammen, mit denen wir uns inzwischen auch die meisten Spaziergebiete teilen müssen. Heute ist es unabdingbar, meinen Hund unter Kontrolle zu haben und das er im Gehorsam steht. So kann ich ihm die Freiheiten geben, die er braucht und Rücksicht auf andere nehmen.

Was aber nicht bedeutet, das der Hund 100% funktioniert, das geht schließlich nicht, denn es ist eben ein Lebewesen.

Zitat:
Das stimmt nicht so ganz, Hunde die von Natur aus einen Schutztrieb haben würden sich weniger für diese Ausbildung eignen. Aber warum puschtman einen Hund erst mit dem Beutetrieb für so eine ausbildung hoch um Ihnen dann ein ventil anzubieten?
Warum sollten sich Hunde mit Schutztrieb weniger dafür eignen? Solche Hunde schlaten vielleicht von alleine schneller in den Wehrtrieb, aber was sonst?

Trieb ist angeboren, die Frage ist nur, was ich damit anstelle. Im Schutzhundesport kann der Hund den ausleben, das hat nicht unbedingt was mit hochputschen zu tun (auch wenn das so manch ein Sportler vielleicht tut).
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#31
Alt 13.03.2010, 09:37

Das ist vielleicht Ansichtssache, ich sehe Halter die Ihren Hund wirklich hochpuschen damit der Trieb noch mehr gefördert wird (mag sicherlich sein das es Hunde gibt die diesen Hohen Trieb schon haben) Es gibt Rassen die über einen hohen Schutztrieb vefügen, diesen noch zu fördern wäre wohl nicht sinnvoll, weil diese Rassen zudem über eine gehörige Portion Eigenständigkeit verfügen und nicht so gefügig sind wie DSH
tazi ist offline   Mit Zitat antworten
#32
Alt 13.03.2010, 09:42

Es wurde doch schon gesagt, das es auch in diesem Sport schwarze Schafe gibt.

Ich sehe auch kein Problem darin, einen Trieb zu fördern und auch zu puschen, wenn man damit klar kommt, der Hund noch im Alltag führig ist und diesen Trieb eben auch ausleben kann. Nichts anderes passiert beim Hüten, beim Agility, bei der Jagd etc.

Klar, zwischen Herdenschutzund und DSH und Co muss man unterscheiden. Aber generell zu behaupten, Hunde mit Schutztrieb eignen sich nicht für den Sport ist Quark. Aber meines Wissens nach werden auch nicht viele (ich kenne gar keinen) Herdenshcutzhunde im Schutzhundesport geführt. Einfach weil es keinen Sinn hat.
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#33
Alt 13.03.2010, 09:46

Shandiz sehe ich ganz genauso. Trieb fördert man nicht. Das wäre das gleiche, wenn ich mit einem Jagdhund fährten gehe oder Dummytraining mache.

Aus meiner Sicht ist es keine Triebförderung, sondern eine Triebkontrolle. Man ist viel mehr in der Lage den Hund zu kontrollieren als bei einem nicht ausgebildeten Hund.
Hansini ist offline   Mit Zitat antworten
#34
Alt 13.03.2010, 09:49

Ich kenne auch keinen, vielleicht weil es auch zu gefährlich ist, diesen Hunden in dieser Ausbildung zu dienen. Stimmt schon schwarze Schafe gibt es genügend, natürlich muss es jeder HHselbst wissen. Wogegen ich bin, ist einfach, HH die es mal ausprobieren wollen nd dann die Ausbildung abbrechen. Wenn ich mich für eine solche Ausbildung entscheide, dann nicht mal "nur so" sondern von A-Z. Leider passieren auch viele Unfälle mit sog. Schutzhunden aber eben nur weil die Ausbildung nicht gut war oder weil der Hundehalter einfach keine Lust mehr hatte und die Ausbildung unterbrochen hat, dann weiß der Hund auch nicht mehr wohin mit seinen Trieb.
tazi ist offline   Mit Zitat antworten
#35
Alt 13.03.2010, 09:53

Es kommt drauf an wann ich abbreche. Und wie die Ausbildung bis dahin war. Im gewissen Sinne habe ich auch abgebrochen - allerdings ur zeitweise. Trotzdem ist mein Hund nicht gefährlicher oder bekloppter drauf als andere. Es ist wie immer eine Frage des wie.
Wer den Sport richtig und gut macht, lernt viel. Über sich und seinen Hund, und lernt vor allem, seinen Hund auch in hoher Trieblage zu kontrollieren. In meinen Augen macht das Hudn udn Halter alltagstauglicher, als es bei Haltern der Fall ist, die ihren Hund noch nie haben die Zähne auspacken sehen udn gar nicht wissen, was ihr Vierbeiner eigentlich kann.

Wie dem auch sei, ich hoffe, die verbieten es nicht. Auch in D wäre solch ein Verbot eine mittlere Katastrophe, vor allem für die Zucht.
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#36
Alt 13.03.2010, 09:58

Kommt auch darauf an wie der HH seinen Hund sonst auslastet. Stelle es mir schwierig vor einen "Sportler" wieder auf "Normallevel" runterzubringen. Ich finde es wichtig, wenn ich mich für eine Ausbildung entschieden habe (vorrausgesetzt der Hund eignet sich dafür) diese auch komplett durchzuziehen
tazi ist offline   Mit Zitat antworten
#37
Alt 13.03.2010, 10:03

Sport musst du mit einem solchen Hund so oder so machen. Wobei es auch die Frage ist, wie man Sport defeniert. Aber in der Schutzhundeausbildung gehts auch nicht nur ums Beissen. Wenn ich mit daphne 15 Minuten ganz konzentriert in der Unterordnung arbeite, dann ist die für den Tag auch gut ausgelastet.

Manchmal kriegt man eben nur durchs ausprobieren mit, was einem liegt und nicht. Wenn mir Schutzhundesport keinen Spaß macht (aus welchen Gründen auch immer), dann ist es nur okay, ihn nicht mehr zu machen, weils einfach keinen Sinn hat. Was aber auch nicht zwangsläufig bedeutet, das sich ein solcher Halter auf die faule Haut legt und nichts mehr macht.
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#38
Alt 13.03.2010, 10:04

Zitat:
Aus meiner Sicht ist es keine Triebförderung, sondern eine Triebkontrolle. Man ist viel mehr in der Lage den Hund zu kontrollieren als bei einem nicht ausgebildeten Hund.
Es ist schon auch Triebförderung, finde ich. Du baust den Hund ja auf, da sich die wenigsten Hunde gleich richtig in den Arm hängen. Der Trieb wird da schon gefördert - aber eben auch in der Hinsicht, ihn kontrollieren zu können.
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#39
Alt 13.03.2010, 10:06

Vernüftige Hundehalter machen dies mit Sicherheit (eine Alternative) was ich allerdings etwas egoistisch finde, nur weil der Halter keine Lust (oder was auch immer) dazu hat, lässt man es bleiben? Warum holt man sich dann einen Hund aus so einer Zucht?
tazi ist offline   Mit Zitat antworten
#40
Alt 13.03.2010, 10:12

Zitat:
tazi Beitrag anzeigen
Vernüftige Hundehalter machen dies mit Sicherheit (eine Alternative) was ich allerdings etwas egoistisch finde, nur weil der Halter keine Lust (oder was auch immer) dazu hat, lässt man es bleiben? Warum holt man sich dann einen Hund aus so einer Zucht?
Die Frage ist doch, ob ich mir einen Hund für diesen Sport geholt habe (eher nicht, weil denn würsste ich wohl, was da auf mich zu kommt) oder ob man aus welchen Gründen auch immer, zu einem der Gebrauchshunde kommt und dann erst den Sport entdeckt. Und mit solcehn Hunden kann man schließlich auch was anderes machen.
Manche landen denn wohl einfach nur auf dem falschen Platz, der sie abschreckt. Oder haben keine Lust auf den ganzen Vereinskram. Vielleicht ist es ihnen zu "militärisch", oder sie haben Unbehagen bei der "Aggression" die in ihrem Hund steckt. Es gibt viele Gründe, den Sport eben doch nicht zu machen, dann ist es eben so. Der Hund hat auch nichts von, wenn er einen lustlosen Hundeführer hat, der sich aus Pflichtgefühl dazu zwingt, sich jeden Samstag auf den Platz zu stellen.
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
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