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#21
Alt 16.02.2009, 11:33

Hallo Luminary,
Ob das normal ist, ist eine gute Frage ! Also das Ziel der Besitzer dieser Hengste nicht so in "Einzelhaft" zu halten, sondern sie zusammen groß werden zu lassen, um das Sozialverhalten zu verbessern. Hengste die von Fohlenalter an immer alleine stehen und nur zum Decken eingesetzt werden, können oft nie wieder mit anderen Pferden zusammenstehn. Wenn sie von anderen Pferden kein Sozialverhalten lernen sind sie oft ziemlich aggressiv.Mir tun diese Hengste, die nur zum decken und Reiten mal rausgeholt werden und immer alleine stehen leid. Ich denke, dass es an sich ne feine Sache ist auch Hengsten Spielkameraden zu gönnen, wenn es denn klappt. Auf dem Hof standen die Jungs mit Wallachen zusammen und haben sich gut verstanden.Nur muss man diese Tiere dann auch erziehen und sie nicht nach drei Jahren irgndwann von der Koppel holen und einreiten. So war das auf dem Hof nämlich leider. die Jungs wurden einmal im Monat von der Koppel geholt, um sie zu Pflegen und die Riesenhaften Zotteln aus der Mähne zu schneiden. .. Es hieß dann zwar immer : Das müssen die Praktikanten viel öfter machen, dafür hatten wir aber neben Reitunterricht geben , Misten,Füttern,Ställe sauberhalten um die kranken Pferde kümmern, gar keine Zeit mehr. Aber es wird immer alles auf die Praktikanten geschoben.. So ist das .
Also ich denke wenn man sie erzieht ist es gut Hengste in gesellschaft groß werden zu lassen. Mittags waren die fünf auf dem Paddok, nachts im Stall und im Sommer auf der Koppel. Das einzige was fehlte war die Pflege und die Beschäftigung. Versuch mal einem 3 Jährigen die Hufe auszukratzen, der das nie gelernt hat. Das Problem war auch, dass die Hengste immer vn den Ferienkindern umspielt wurden und deshalb extrem verzogen waren. Die hatten keinen respekt mehr und waren nicht Erzogen. das ist eine ganz doofe kombination

Geändert von Judy1990 (16.02.2009 um 11:46 Uhr)
Judy1990 ist offline   Mit Zitat antworten
#22
Alt 16.02.2009, 13:07

Was mach ich nur mit euch?
BTT bitte!
Esperanza ist offline   Mit Zitat antworten
#23
Alt 16.02.2009, 13:14

Sorry Espa ...
Ich bin einfach so eine Labertasche..
Ich vergesse dabei immer darauf zu achten, ob es noch wirklich passt...
Tut mir leid!


Also, Kann mir bitte noch einmal wer erklären, warum genau man jetzt rückwärtsrichten sollte? Ich kenne das nämlich nur beim führen üben. Man bleibt ruckartig stehen, wenn Pferd nicht stehen bleibt richtet man es Rückwärts. Bis zu der Stelle wo es eigentlich stehen sollte. Aber das ist in dem Sinne doch keine Strafe?

Lg didi
Judy1990 ist offline   Mit Zitat antworten
#24
Alt 17.02.2009, 10:22

Nee, das würde ich auch als Korrektur sehen.
Pega16 ist offline   Mit Zitat antworten
#25
Alt 17.02.2009, 19:55

Ich kenne das Rückwärtsrichten allerdings auch als eine Methode, dem Pferd klar zu machen, dass etwas nicht geklappt hat. (wie eben das Beispiel von Judy). Aber Lumi's aufzählung entspricht (außer dem Beißen) genau die meine. *daumen hoch halt*
Dakotaaa ist offline   Mit Zitat antworten
#26
Alt 22.05.2009, 10:18

Also Rückwartsrichten als Strafe finde ich blöd.
Fiona ist offline   Mit Zitat antworten
#27
Alt 22.05.2009, 13:58

Wie wäre es mit einer Begründung Fiona?
Luminary ist offline   Mit Zitat antworten
#28
Alt 22.05.2009, 14:23
Rey

Kinder kinder ^^ da hat man mal längere Zeit kein Internet und verpasst doch glatt die interessantesten Themen!
Rückwärtsrichten als Strafe? Verstehe ich nicht, ganz ehrlich!
Ich bilde derzeit einen Jungwallach aus (früher Hengst und auch da habe ich schon mit ihm gearbeitet) und trainiere ihn sowohl an der Hand als auch unter dem Sattel!
Rückwärtsrichten als Strafe ist so ziemlich unlogisch, weil es als Dominanzverhalten gilt und nicht als "Böses Pferd, lass dass". Ich schicke den Kleinen an der Hand rückwärts wenn er in meinen Bereich kommt!
ICH BIN CHEF..ICH laufe vorne- DU läufst in geordnetem Abstand hinterher.

Vergisst er es, oder wird zu aufmüpfig wird er 2-3 Schritte abgedrängt, wenn er seinen Fehler nicht von alleine merkt und gleich den Abstand einnimmt.
Als Strafe sehe ich das nicht, als Strafe muss ich bei ihm tatsächlich zu den primitiven Mitteln wie Knuffen oder mal nen Klapps greifen. Dafür ist er mit seinen 5,5 einfach noch total ungestüm und manchmal recht rambohaft.

Mit dem Rückwärtsrichten bei der Bodenarbeit hat das nichts gemeinsam, das erfolgt in einem anderen Trainingsrahmen. Hier muss er auf Kommando rückwärts laufen und wird nicht durch Körpersprache regelrecht zurückgedrängt.

Also NEIN, Rückwärtsrichten als "Strafe"... funktioniert in meinen Augen nicht wirklich
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
#29
Alt 22.05.2009, 14:27

ich hab leider nicht alles durchgelesen,aber stimme fussel zu.Ich benutze auch eine gerte...mein pferd hat keine angst vor der gerte,aber sie weiß,was sie bedeutet! Wenn z.B. ein pferd(meine stute war früher so) nicht rückwärts geht,dann ist es doch besser,das pferd mal mit der gerte anzutippen,als ihm mit den zügeln im maul rumzzerren,bis es rückwärts geht.
ich finde,es ist falsch ,pferde mit solchen sachen zu bestrafen.Viele reiter lassen zb ihre pferde als strafe stehen,wenn diese das nicht können.Aber dann wird das stehen nur mit bestrafung verbunden...Also wenn mein pferd durchgeht,dann hüpf ich runter und dann gibts die gerte vor die brust! Am zügel ziehen ist da blöd und rückwärtsrichten ist da eig. auch dumm! Solang du ein pferd nicht mit der gerte verprügelst,ist sie ok.Und man sollte sowieso immer erst ein leichtes signal geben,und wenn das nicht befolgt wird deutlicher werden.
RoteKirsche ist offline   Mit Zitat antworten
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