Hallo,
ich habe gestern mit meinem Tierarzt gesprochen. Felix humpelt vorne rechts wieder leicht. Obwohl es wohl eine Zerrung ist, dauert es ziemlich lange. Natürlich kommt die Spondyloseproblematik noch hinzu. Die Tierphysiotherapeutin riet mir zur längeren Medikation mit Rimadyl, weil Traumeel etc. momentan nicht mehr hilft. Das Problem ist nur, dass er Rimadyl vom Magen her, trotz Magenschutz, nur schlecht verträgt. Er hat Bauchweh. Das will ich nicht.
Aus diesem Grund habe ich mal wieder beim Doc vorgesprochen. Ich wollte ihn nach Previcox fragen. Ähnliche Wirkung wie Rimady, jedoch magenverträglicher. Er riet mir ab und meinte, dass Felix Previcox sicherlich für Felix verträglicher wäre aber es auf Dauer nicht mehr helfen würde. Er empfiehlt mir nun ein Cortisonpräparat zu geben. Ich bin wahrlich kein Fan davon und äusserte Bedenken. Er meinte, dass es auf Dauer Felix besser helfen würde und ihm die Umstellung von Previcox auf ein Cortisonpräparat ersparen würde. Das Cortisonpräparat wäre auf Dauer nicht zu vermeiden. Auf meine Frage nach den Nebenwirkungen meinte er, dass ein Hund in diesem Alter diese wohl nicht mehr erleben würde. Als er das sagte, liefen bei mir sofort die Tränen. Mir ist bewusst, dass ich einen alten Hund habe, aber dennoch tut die Gewissheit weh. Er kam sofort zu mir und entschuldigte sich (es gab nix zu entschuldigen). Er habe mir nicht weh tun wollen. Ich meinte, dass ich nicht böse sei, weil er recht habe. Der Tierarzt wollte mir nur klar machen, dass ich keine Angst vor den Nebenwirkungen haben müsse und hat sich ein wenig unglücklich ausgedrückt.
Abends, nach Praxisschluss rief er mich noch mal an und bat um Verzeihung.
Ich habe noch mal mit Felix Chiropraktikerin telefoniert. Sie ist der gleichen Meinung. Cortisonpräparat wäre auf Dauer unumgänglich. Sie meinte auch, dass es keine solchen Hämmer mehr werden wie früher.
Jetzt gehe ich das Präparat heute holen. Trotzdem habe ich ein mulmiges Gefühl.
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