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#1
Alt 28.01.2010, 11:15

So, habe jetzt mal einen neuen Thread eröffnet, damit die anderen 5 Teile erst mal Zeit haben, sich zu erholen.

Hier also der 6.:

Die Nachzucht der Kraienköppe im darauf folgenden Jahr musste leider wieder via Brutmaschine stattfinden. Hier half mein Freund, erfolgreicher Züchter von Deutschen Lachshühnern, aus, der mehrere Brutmaschinen besitzt. Es schlüpften 10 Küken – ein Erfolg. Ich holte die Lütten dann rasch zu mir. Die Hälfte des Stalls wurde für die Küken abgetrennt und eine Wärmeplatte installiert. Kükenfutter war bereits vorhanden.
Nach ein paar Wochen musste ich leider erkennen, dass von diesen 10 Küken nur 3 Hennen waren und 7 Hähne – manchmal hat man eben Pech.


Um meinen Bestand jedoch aufzubauen, brauchte ich mehr Hennen. Also brachte ich meinem Freund weitere 8 Bruteier – er hatte eine Glucke sitzen. Passte also. Die Eier untergeschoben und abwarten. Die Ausbeute war mager – 5 Küken schlüpften. Ich ließ sie erst mal dort, denn zwei separate Kückenställe konnte ich nicht einrichten. Außerdem liefen sie mit der Glucke, was besser war, als alles andere.
Leider entfernten sich zwei der Küken zu weit von Mama und schlüpften durch den Maschendrahtzaun ins vermeintliche Paradies, bestehend aus Gemüse, Obst und anderen verführerischen Köstlichkeiten. Nicht ahnend, dass dieses Paradies ein Jagdhund sein Revier nannte. Somit landeten diese zwei als willkommener Snack im Magen des Vierbeiners.


Da waren es nur noch 3, und zwar 1 Hahn und 2 Hennen. Nach einem Habicht-Angriff, der Wochen später erfolgte, konnte ich dann nur noch 2 Küken mein eigen nennen. Man kann sich denken, welches der drei sich der Habicht geholt hat – klar doch, natürlich eine Henne. Somit war dann nur noch eine einzige Henne übrig, die zum Aufbau meines Bestandes beitragen sollte. Auf Drängen meines Freundes holte ich diese zu mir, bevor sie auch noch Opfer von zahmen oder wilden Tieren wurde. Der Hahn blieb dort und wurde kurz später geschlachtet.


Die Henne, die ich dann zu mir holte, hatte dort den Namen Pieps bekommen – albern, aber ok. Ich ließ es dabei. Pieps war derart zutraulich, dass sie mir auf Kommando auf den Arm flog oder es sich auf meiner Schulter gemütlich machte. Klar sie hatte einiges hinter sich mit dem Verlust ihrer Geschwister. Dann kam sie auch noch ganz alleine in eine neue Hühnergruppe, alle pickten sie weg. Ein Staubbad konnte sie nur dann in Ruhe nehmen, wenn ich dabei war und mich schützend über sie beugte. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich dann aussah. Aber es war die einzige Chance für sie. Auch später, als sie in die Gruppe integriert war, war sie weiterhin zahm und flatterte mir, sobald ich das Gehege betrat, unaufgefordert auf die Schulter. Pieps war echt der Hammer.
Ich habe auch noch ein Minivideo, auf dem wir das mit dem Kommando gefilmt haben. Mal sehen ob ich das noch finde und vielleicht hier irgendwo einstellen kann. Zirkusreif war es allemal.


Folgende Bilder möchte ich dazu zeigen:
Portraits von Kraienköppen (Hahn und Henne)
Nachzucht der Küken
Unterschied Hahn/Henne im Alter von 32 Tagen


LG
Claudia
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Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-2.4.kka.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-3.4.kk1aa.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-kueken1a.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-kueken8a1.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-kueken2a.jpg  

Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-siesta4a.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-13.6.05c.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-m-w-32-tage2.jpg  
chicken ist offline   Mit Zitat antworten
#2
Alt 28.01.2010, 16:45

Ich habe im anderen Theard ein Bild gesehen, in dem du ein junges Küken auf der Hand trägst.

Als ich noch im Kindergarten war, hatte ich einen Freund dessen Eltern auch Hühner hatten. Damals wurde mir gesagt, ich darf die kleinen unter gar keinen Umständen anfassen, weil sie sonst nicht mehr von den anderen angenommen werden.

Das stimmt dann wohl nicht oder?
amylein90 ist offline   Mit Zitat antworten
#3
Alt 28.01.2010, 17:06

Nein, das stimmt nicht. Bei unseren domestizierten Haushühnern ist das anders als bei Amsel, Meise und co.
Die Glucke meckert zwar heftig, wenn man ihr eins der Küken wegnimmt, und sie versucht auch vehement, das zu vermeiden, aber sie ist froh, wenn es wieder da ist.

Wenn meine Tochter, als sie im Kindergartenalter war, Besuch hier hatte, habe ich so etwas ähnliches auch gesagt. Das war jedoch eher eine Vorsichtsmaßnahme, weil kleine Kinder nicht so recht wissen, wie sie damit umgehen sollen bzw. ihre Kraft nicht so recht einschätzen können. Und wenn das kleine Küken dann verängstigt flattert, drücken sie es vielleicht zu stark.

LG
Claudia
chicken ist offline   Mit Zitat antworten
#4
Alt 04.02.2010, 21:18

Teil 7


Die Kraienköppe lebten eine Zeit bei mir. Mir wurde jedoch schnell bewusst, dass die doch sehr lebhaften Tiere mehr Platz benötigen, als ich ihnen bieten konnte – und einen weiteren Teil meines Gartens wollte ich dann auch nicht mehr opfern. Also entschloss ich mich dazu, auf eine Zwergrasse umzusteigen, deren Platzbedarf logischerweise wesentlich geringer ist. Angetan hatten es mir dann die Zwerg-Welsumer, hübsche braune Hühner mit einem rotfarbenem Halsbehang, die trotz ihrer geringen Größe recht große und hübsch dunkel-braune Eier legen.


Ein Züchter war schnell gefunden, der mir dann Bruteier zuschickte. Dank der Brutapparate meines Freundes schlüpften dann aus 20 Eiern 18 Küken, die dann bei mir im Stall unter der Wärmelampe die ersten Wochen verbrachten.


Nachdem die Küken 3 Wochen alt waren, mussten aus Platzgründen die Kraienköppe weichen. Ein paar Hennen gab ich meiner Freundin, die so einige meiner ausgemusterten Tiere gerne zu sich nahm und der Hahn fand wieder mal den Weg nach Sibirien. Ein Wahnsinnskerl – küchenfertig wies er ein Gewicht von 4,2 Kilo auf (Hähnchen im Supermarkt haben mal so 1,5 kg). Ich musste ihn also vor dem Einfrieren noch halbieren – wäre viel zu viel für uns drei gewesen.


Für die weitere Zucht und die mir viel angenehmere Naturbrut holte ich mir bei einem Bekannten noch zwei Seidenhennen, die als sehr gute Glucken bekannt sind.


Seidenhühner haben übrigens blaues Fleisch, schwarze Knochen, Federfüße, 5 Zehen und das Gefieder sieht eher aus wie Fell. Werde im Anschluss mal Bilder von meinen beiden (Wuschel und Tante Frieda) einstellen.


Die Welsumer Küken entwickelten sich gut und die Ausbeute an Hennen war prima. Ich hatte lediglich 5 Hähne von 18 Küken – guter Schnitt. Die Zwerg-Welsumer habe ich heute noch. Die Tiere sind einfach nur klasse. Mein reinrassiger Hahn Napoleon ist mittlerweile einem Mix aus Zwerg-Welsumer Hahn und Seidenhenne gewichen. Der Hahn heißt Diabolo, sieht irgendwie ein wenig wie Wolverine von X-Men aus und einfach nur gut. Auch von ihm ein Foto anbei.


Die Reihenfolge der Fotos:


Wuschel, Tante Frieda (beide Seidenhennen), die Küken (2x klein, 1x etwas größer), Hahn Napoleon, Hennen heute, Hahn Diabolo.


LG
Claudia
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Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-wuschel.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-tante-frieda.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-20.4.07a1.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-29.4.07-2a.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-1.7.07-1a.jpg  

Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-napoleon2a.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-pict0060a.jpg   Hühnerhaltung - Erfahrungsbericht Teil 6 - ...-diabolo1.jpg  
chicken ist offline   Mit Zitat antworten
#5
Alt 04.02.2010, 21:22

Napoleon ist (war?) ja ein hübscher Kerl. Der gefällt mir.
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#6
Alt 04.02.2010, 21:30
kjm

Ich finde es eben absolut genial soviel über Hühner zu lernen...
Habe die Landfrauennachbarin meiner Mutter mit den, für mich, neuen Erkenntnissen mehr als verblüfft...sie war überrascht über mein plötzliches Wissen....
kjm ist offline   Mit Zitat antworten
#7
Alt 04.02.2010, 21:41

Freut mich, dass ich euch dafür begeistern kann. Wenn geeignete Rubriken eingerichtet werden, kann ich gerne über die einzelnen Themen wie Gesundheit/Krankheit, Futter, Unterkunft, Rassen, etc. viel berichten und Fragen beantworten.

@ Shandiz
Napoleon war. Es hat mir auch sehr leid getan, denn er war ein Prachtexemplar und hätte - würde ich denn ausstellen - sicher Spitzenbewertungen erhalten. Aber leider kann ich nicht mehr als einen ausgewachsenen Hahn halten und so musste ich mich entscheiden. Die Wahl fiel hauptsächlich auf Diabolo, weil nach einiger Zeit frisches Blut in die Herde muss und ich mit Napoleon nicht mehr lange hätte züchten können. Nun habe ich nur noch eine "Schwester" von Diabolo dabei und deren Eier erkenne ich gut, so dass ich bei der weiteren Vermehrung diese aussortieren kann.

LG
Claudia
chicken ist offline   Mit Zitat antworten
#8
Alt 04.02.2010, 21:52

Sag mal, wenn du denen Namen gibst, kannst du sie denn auch tatsächlich essen? Ich stell mir das irgendwie schräg vor, so mit dem Wisssen "da liegt xy auf dme Teller".
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#9
Alt 04.02.2010, 22:03

Da sagst du was. Bei meinen ersten Hühnern hatten alle einen Namen. Als dann Doris, Emely und Co. auf den Tisch kamen, war das für mich kein Problem - ich spreche mein Essen gerne mit Namen an. Auch meine Tochter fand das in Ordnung. Lediglich mein Mann hatte arg damit zu kämpfen.

Mittlerweile bekommen nur noch die Tiere einen Namen, die bei mir alt werden. Und die Hähne natürlich - auch wenn sie dann irgendwann im Topf landen. Wenn das Tier mal nackt ist, kann mein Mann nicht mehr erkennen, ob es nun Napoleon ist oder irgend eine Henne.

LG
Claudia
chicken ist offline   Mit Zitat antworten
#10
Alt 04.02.2010, 22:07

Ich für mich kann mir das nicht wirklich vorstellen, muss ich sagen. Wobei es wohlö unbestreitbar von Vorteil ist, das man weiß, woher das Tier kommt, wie es gelebt und was es gefuttert hat.
Shandiz ist offline   Mit Zitat antworten
#11
Alt 04.02.2010, 22:10

Seidenhühner sind rein optisch meine Favoriten. ^.^ Habe mich vor Jahren in Chinesische Seinhühner verguckt und plane seitdem mal gaaaanz viele bei mir einziehen zu lassen Aber das wird sicher noch einige Zeit dauern

Also ich habe hier auch noch ein "Gerücht", das du sicher aufklären kannst, chicken ^.^
In der Schule war bei uns mal im Trend, dass sich einige meiner Mitschülerinnen Eier beim Bauern holten und sie selber ausbrüten wollten (wie auch immer... a la Amy und die Wildgänse oder so). Unsere damalige Biolehrerin meinte, dass die Küken auf denjenigen geprägt werden, den sie als erstes sehen. Diesem dann auch ständig hinterherlaufen und alles nachahmen. Angeblich könnten die Küken nichtmal selbstständig Körner picken, wenn sie es nicht vorgemacht bekommen. Wenn ich mir nun aber deine so anschaue.. oder pickst du ihnen was vor?

LG
Esperanza ist offline   Mit Zitat antworten
#12
Alt 05.02.2010, 08:51

@ Shandiz
Es ist wirklich gut zu wissen, dass man Tiere auf dem Teller hat, die gesund waren, gutes Futter bekamen, keine Medikamente und auch noch ein gutes Leben hatten. Es tut mir immer weh, wenn ich schlachte, ob das Tier nun einen Namen hatte, oder nicht.

@ Esperanza
Das Gerücht ist - was Hühner angeht - vollkommen falsch. Sicher sind die Tiere später zutraulicher als andere. Aber sie sind generell von Natur aus scheu. Wenn die Küken geschlüpft sind und auf Futtersuche gehen, bin ich da und zeige ihnen, wo es ist. Ich tippe mit dem Finger ins Futter und die Küken machen es nach. Ebenso mache ich es mit dem Wasser. Ansonsten sind die Tiere absolut eigenständig. Die Instinkte sind vorhanden und die vererbten Gene, in denen alles Gelernte aus den Generationen zuvor ebenfalls verankert ist, lassen die Tiere alles wissen, was sie zum Überleben brauchen.

Das mit den Seidenhühnern ist so eine Sache. Seidis sind absolute "Brutmaschinen" - wenn ich das mal so ausdrücken darf. Meine Wuschel sitzt mindestens 4 x im Jahr im Nest und will brüten - egal ob es 20 Grad minus sind. Die Tiere sitzen sich fest, die sitzen auch, wenn kein Ei unter ihnen ist. Manche sind so hartnäckig, dass sie sich totbrüten. Hört sich hart an, ist aber so. Dazu sollte man folgendes wissen: Glucken sitzen in der Regel 21 Tage auf den Eiern, dann schlüpfen die Küken. In dieser Zeit verfallen sie in eine Art Trancezustand. Nur so sind sie in der Lage, die lange Zeit des Sitzens zu meistern. Es ist eine sehr große Strapaze für die Glucken. Lediglich einmal täglich stehen sie kurz auf, um zu trinken, zu fressen, und abzukoten. Dann gehts wieder auf die Eier. Nimmt man ihnen die Eier weg, brüten sie trotzdem weiter. Und wenn nach 21 Tagen kein Küken schlüpft, sitzen sie auch weiter - mache so lange, bis sie vor Erschöpfung sterben.
Das heißt, entweder musst du ihnen Eier zum Ausbrüten geben, oder du musst sie entwöhnen. Hast du 10 Seidenhennen, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens 20 x im Jahr Nachwuchs haben. Willst du das nicht, solltest du einige Käfige vorrätig haben, um die Tiere zu entwöhnen. Sie sollten dann in einem Käfig sitzen, der Boden muss ebenfalls ein Rost sein, der Käfig darf nicht auf dem Boden stehen, damit Luft an den Popo des Huhns kommt - so wird es für sie ungemütlich. Futter und Wasser versteht sich von selbst. So untergebracht ist es eine Frage von 5-10 Tagen, bis eine Henne entwöhnt ist - kommt auf die Hartnäckigkeit an.
Also, Seidis sind zwar ungblaublich hübsch, aber das sollte man in jedem Fall beachten.

LG
Claudia
chicken ist offline   Mit Zitat antworten
#13
Alt 09.02.2010, 15:44

Hallo zusammen,
gibt es eigentlich irgendwelche Fragen zum Thema Hühner? - dann her damit. Ansonsten wäre der reine Bericht über den Werdegang meiner Hühner abgeschlossen.

LG
Claudia
chicken ist offline   Mit Zitat antworten
#14
Alt 17.03.2010, 12:25

es geht um einen streitpunkt.
jemand hat ein hühnerhaus. innenraum 2x3 meter.
dazu ein eingezäuntes grundstück von 20 qm.
in diesem gebäude befinden sich 4 hühner und ein hahn.

jetzt der nachbarsstreit.

die besitzerin sagt, daß dass locker ausreicht.
so ne tierschutztante, schreit, weil es für die 5 federlinge zu wenig ist.

ich hör mir das schon über ein jahr mit an, wie die sich kappeln.
was ist denn da deine meinung dazu.
loveangel ist offline   Mit Zitat antworten
#15
Alt 19.03.2010, 11:11

Hallo loveangel,

meine ganz persönliche Meinung: Sicherlich ist jeder qm mehr schön für die Tiere. Aber ich finde es vollkommen ok so - das sind ca. 5 qm pro Tier.
Allerdings finde ich 4 Hennen für einen Hahn etwas wenig. Die Hennen werden sicherlich extrem beansprucht.

Tierschutz ist extrem wichtig, und ich ziehe den Hut vor allen, die sich diesbezüglich engagieren. Allerdings sollte an den richtigen Stellen gehandelt werden. Dort sehe ich keinen Handlungsbedarf.

LG
Claudia

PS: Federlinge sind Parasiten, die auf dem Huhn leben. Ihr Platzbedarf liegt bei 2 qcm auf dem Huhn.

PPS: Ist der süße Hund da auf dem Foto nackt?

Geändert von chicken (19.03.2010 um 11:16 Uhr)
chicken ist offline   Mit Zitat antworten
#16
Alt 19.03.2010, 11:47

hallo claudia, ja der hund war unser ein und alles. es war ein kleiner nackedei. unsere spunky ist am 29. dezember 2009 leider eingeschläfert worden. sie war erst 6 jahre und hatte krebs.

ps. ich weiß schon was FEDERLINGE sind, ich hab nur die hühner so genannt.

meine tochter hatte mal ein kleines küken, daß die henne nicht wollte. die henne hat sie immer gepickt, bis der kleine scheisser schon ganz blutig war. dann hat sie die kleine im haus aufgezogen. sie schlief nur in der hand meiner tochter ein, dann erst konnte sie die kleine ablegen. naja, zum schluß ging das soweit, daß das hühnchen bei ihr im auto mitfuhr und zwar auf den schultern. jaaa, ich weiß, das darf man nicht, aber sie ist trotzdem immer mitgefahren. die zwei waren unzertrennlich. war echt toll damals.
loveangel ist offline   Mit Zitat antworten
#17
Alt 20.03.2010, 19:48

Das mit den Federlingen war auch nur ein Scherz am Rande - sorry, wenn das anders angekommen ist.

Das mit deinem Hund tut mir sehr leid. Aber ich weiß, wie das ist. Unser Kater Django, der das Licht der Welt auf unserem Bett erblickt hat, musste auch mit knapp 14 Jahren eingeschläfert werden - mit drei mandarinengroßen Tumoren im Bauch war nix mehr zu machen. Es ist sehr schlimm, ein Tier zu verlieren, das einem doch immer so schnell ans Herz wächst.

Die Geschichte mit dem Küken ist wohl sehr nett. Ich hatte auch mal eine so zahme (bzw. traumatisierte) Junghenne. Allerdings konnte ich sie dann doch noch gut in die Gruppe integrieren - ist ja nicht so einfach. Ich hoffe, es ist euch auch gelungen. Denn auf die Dauer ist das nichts. Ein Huhn sollte doch ein Huhn bleiben. Ich halte generell nichts von der Vermenschlichung der Tiere - werden alle zu sehr betüddelt und verhätschelt.

LG
Claudia
chicken ist offline   Mit Zitat antworten
#18
Alt 21.03.2010, 09:01

leider konnte man die kleine nicht zu anderen hühnern mehr geben. abgesehen davon wollte sie auch nicht. das waren nur heftigste hackereien, die immer sehr blutig endeten. also blieb lotte einfach ein MENSCHENHUHN. sie vertrug sich mit dem hund und mit der katze und wollte eben mit hühnern nichts zu tun haben. es war eine sehr schöne zeit und lotte wurde 9 jahre alt. von der betüddelten vermenschlichung von tieren halte ich auch nichts, aber wenn sie das tier das selber so aussucht, dann ist das für mich in ordnung.
loveangel ist offline   Mit Zitat antworten
#19
Alt 21.03.2010, 10:25
Joy

Ich habe ja auch Hühner....bei mir werden sie nicht gegessen - nur die Eier. Ich kann es gar nicht!
Joy ist offline   Mit Zitat antworten
#20
Alt 06.07.2010, 12:37

Hallo,

wir bekommen auch bald Hühner. Ich wollte mal nachfragen wie hoch der Zaun sein muss oder wäre es direkt besser eine Überdachung zu machen bzw. etwas wo sie nicht drüber fliegen können?

LG
kathi ist offline   Mit Zitat antworten
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