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#1
Alt 03.06.2008, 10:33

Wie verhält sich euer Hund in dieser Situation?

Das wichtigste ist das der Halter des Hundes sein Tier selbstbewusst und souverän führt. Das kann von der evtl. eigene Unsicherheit ablenken und der Hund fühlt sich dann auch sicherer und er hat eine viel bessere Bewegungsfreiheit.

Wer Probleme mit dieser Situation hat der sollte zu einem Halti greifen, damit kann man die Blickrichtung des Hundes lenken man kann außerdem den Hund mit einem Halti aus schwierigen Situationen herauszuführen.

Wichtig ist auch das der Hund deutliche Befehle bekommt. Außerdem ist es auch immer wichtig das man den Hund im richtigen Moment lobt. Der Hund sollte die anderen Hunde nicht fixieren.

Ziel soll es sein den Hund sicher an den anderen Hunden vorbeizuführen.
Wem das schwer fällt der sollte gezielt die Konfrontation mit anderen Hunden suchen nur so lernt man diese Situation zu bewältigen.
Sonne ist offline   Mit Zitat antworten
#2
Alt 03.06.2008, 12:49

Mein Hund liebt alle Hunde - Gottseidank
Kati ist offline   Mit Zitat antworten
#3
Alt 20.06.2008, 12:05

Es kommt auf den anderen Hund an. Normalerweise geht er vorbei ohne problem.
Ist der andere hund agressiv. a) Dann ist meiner auch aggresiv. Knurrt, stellt die haare auf und bellt. oder b) ignoriert ihn.
Kommt auf seine tagesverfassung an.
Cadeauxs ist offline   Mit Zitat antworten
#4
Alt 23.06.2008, 15:46

Ganz locker und relaxt gehen wir an anderen Hunden vorbei. Egal ob der andere einen Aufstand macht .. vielleicht gibts einen kleinen wuff und das wars.. Aber ohne hinzuschauen.
Snoopymaus ist offline   Mit Zitat antworten
#5
Alt 26.07.2008, 12:28

Mein Puddel macht einen grossen Bogen um andere Hunde.

angt hat er keine denke ich.

sind sie so gross wie er selbstspielt er mit denen herum^^
Michi ist offline   Mit Zitat antworten
#6
Alt 26.07.2008, 14:59

Unser Paul mach das eignetlich ganz gut. Er würde jedoch am liebsten gelich mit den andern spielen. Er hat einfach noch keine schlechten Erfahrungen mit anderen Hunden gamacht. Dher sieht man nicht das kleinste von Aggression.

Ein Tip: Ist das Herrchen oder Frauchen selbstbewußt und läuft ohne Angst an anderen vorbei, so vertraut euch euer Hund und er fühlt sich in Sicherheit - so macht er am wenigsten Probleme.
paulstar ist offline   Mit Zitat antworten
#7
Alt 27.07.2008, 17:00

Meiner macht nur bei Rüden an der Leine und in unserem normalen "Spaziergehbezirk" Theater. Wir arbeiten zur Zeit dran und man merkt schon eine deutliche Besserung. =)

Ohne Leine hat er sich bisher noch mit jedem Hund verstanden. Genauso wenn wir unterwegs sind und beispielsweise in der Stadt auf fremde Hunde treffen. Kein Problem!

Vom Halti möchte ich bei diesem Problem dringend abraten. Oder genauer gesagt: Vom Gebrauch des Haltis ohne fachkundige Anleitung, sonst können schnell noch viel größere Probleme draus entstehen!
Esperanza ist offline   Mit Zitat antworten
#8
Alt 05.08.2008, 11:06
KatiUER

Ron lernte erst mit 7 Monaten das laufen an der Leine. Dementsprechend kam er besser mit Hunden klar, wenn er ohne Leine lief. Heute geht es.
Ist der Hund der uns entgegen kommt ruhig und neugierig, geht alles super. Kommt allerdings ein Hund auf uns zu, der NUR am kläffen ist (wo ich auch schon merke, dass der Halter überfordert ist), dann fängt Ron an zu bellen. Im großen und ganzen geht es allerdings.

Wegen dem Halti:
Man sollte sich den Umgang mit dem Halter zumindest ausführlich von einem Fachkundigen Zeigen und erklären lassen. Hat man das Prinzip verstanden und man weiß, wie man damit umgehen muss. Dann kann man es auch weiter machen.
Wichtig ist, den Hund irgendwann dann auch OHNE Halti unter "Kontrolle" zu haben. Denn es ist nicht das Ziel, dass man dann nur noch mit dem Halti raus geht.
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#9
Alt 05.08.2008, 11:08
Hansini

Zitat:
KatiUER Beitrag anzeigen

Wegen dem Halti:
Man sollte sich den Umgang mit dem Halter zumindest ausführlich von einem Fachkundigen Zeigen und erklären lassen. Hat man das Prinzip verstanden und man weiß, wie man damit umgehen muss. Dann kann man es auch weiter machen.
Wichtig ist, den Hund irgendwann dann auch OHNE Halti unter "Kontrolle" zu haben. Denn es ist nicht das Ziel, dass man dann nur noch mit dem Halti raus geht.
Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Jedes Hilfsmittel ist nur so gut wie der Halter, der es einsetzt.
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#10
Alt 07.09.2008, 11:53

Hallöchen,

Ginger ist ja noch angeleint denn sie ist noch nicht wirklich zu 90 % abrufbar
Sie liebt aber glücklicherweise auch jeden Hund (Kati das sind die Straßenhunde )

Ich verständige mich voerst mit dem HH des Hundes u. erst wenn ich sicher bin das dieser an der Leine nicht beißt etc. dann gehe ich auch hin u. sie dürfen schnuppern.

Viele HH's sagen "Lass sie doch mal mit laufen" doch ich weiß das Ginger (erstrecht wenn sie spielt) halt noch nicht abrufbar ist u. ich sie dementsprechend 1.000 mal rufen müsste.
Das ist nervig für mich u. sicherlich auch für alle anderen Beteiligten
schnuffelinchen ist offline   Mit Zitat antworten
#11
Alt 07.09.2008, 11:58

Chep liebt auch jeden andern Hund
Wenn wir beim gassi gehn einen andern Hund treffen, würde er am liebsten diesen stürmisch begrüßen und dann das toben anfangen. Allerdings schließe ich mich vorher mit dem andern Hundehalter kurz, ob denn sein Hund auch so verträglich ist wie meiner.
chep ist offline   Mit Zitat antworten
#12
Alt 08.09.2008, 11:22

Zitat:
Wer Probleme mit dieser Situation hat der sollte zu einem Halti greifen
Genau, lieber zu einem "Hilfsmittel" greifen, welches die Auswirkungen beseitigt anstatt sich Gedanken zu machen, wie man die Ursache beseitigen kann.....ich fass es nicht !

Zitat:
deutliche Befehle
besser: deutliche Kommandos, Menschen bekommen Befehle.

Zitat:
der sollte gezielt die Konfrontation mit anderen Hunden suchen
und das Ganze am Besten noch ohne fachliche Anleitung....dann steht einem neurotsichen Hund sicherlich nichts mehr im Wege....
Das oben Beschriebene ist sicherlich ein Teil eine Therapie, die aber niemals ohne fachliche Leitung durchgeführt wird.

Hunde, die in der Weplen- und Jundhungphase entsprechend gut sozialisiert wurden, werden in solchen Situationen keine negativern Verhaltensweisen aufzeigen.
DOBI-fan ist offline   Mit Zitat antworten
#13
Alt 09.09.2008, 06:10

die meisten Hunde pöbeln als Vorwärtsverteidigung aus einer Unsicherheit heraus, leider oft missverstanden als Dominanz, der man energisch begegnen müsse und schon steckt man im Teufelskreis.
Die Leine dient in dem Fall nicht als Rückhalt und Bestärkung von hinten (wie oft behauptet), sondern beschränkt die Flucht-und Kommunikationsmöglichkeiten des Hundes. Wenn er sich dann obendrein vom oberen Leinenende nicht beschützt fühlt, sucht er sein Heil in der Vorwärtsverteidigung und jeder Druck von oben verstärkt sein Dilemma.

Wenn es gelingt, die Einsstellung des eigenen Hundes zu anderen Hunden zu ändern, dass er keine Angst mehr hat, oder man es schafft, ein zuverlässiger Führer und Beschützer des Hundes zu werden, hat man gewonnen.
Ein Halti ist hierzu bestenfalls ein Baustein.
Yosemite ist offline   Mit Zitat antworten
#14
Alt 09.09.2008, 12:40

@Yosemite:
B R A V O !!
DOBI-fan ist offline   Mit Zitat antworten
#15
Alt 09.09.2008, 12:45
Hansini

Generell stimme ich dem auch zu. Wobei ich mittlerweile nicht glaube, dass ALLES vom Halter abhängt, bzw. von diesem beeinflussbar ist. Jeder Hund hat genügend Eigenpotential, genetisch und erfahrungsbedingt. Für mich ist das alles ein wenig zu pauschal und zu wenig auf das Individuum Hund zugeschnitten. An das "Man kann alles ändern, wenn man ein sicherer Hundeführer ist." glaube ich schon lange nicht mehr.
  Mit Zitat antworten
#16
Alt 09.09.2008, 16:08

Zitat:
Yosemite Beitrag anzeigen
Wenn es gelingt, die Einsstellung des eigenen Hundes zu anderen Hunden zu ändern, dass er keine Angst mehr hat, oder man es schafft, ein zuverlässiger Führer und Beschützer des Hundes zu werden, hat man gewonnen.
Richtig. Die interessante Frage ist nur, wie man das am effektivsten und sinnvollsten bewerkstelligt!
Esperanza ist offline   Mit Zitat antworten
#17
Alt 10.09.2008, 08:00
Hansini

@Esperanza

Das ist genau meine Meinung. Vor allen Dingen ist die Frage, ob es manchmal nicht einfach ausreicht ein gutes Management zu machen.
  Mit Zitat antworten
#18
Alt 10.09.2008, 10:40

@Hansini
Zitat:
An das "Man kann alles ändern, wenn man ein sicherer Hundeführer ist." glaube ich schon lange nicht mehr.
Das ist eigentlich sehr sehr schade, dass Du daran nicht glaubst.
Es geht hier sicherlich nicht darum, einen Hund komplett zu verbiegen sondern ich denke sowohl Yosemite als auch ich denken an "Problem"lösungen, die durchaus hundeorientiert sind aber bei einem "schwachen", unsteten Hundehalter nicht bzw. nur sehr schwierig durchführbar wären.
Zitat:
ob es manchmal nicht einfach ausreicht ein gutes Management zu machen
Sicherlich reicht es normalerweise aus, sofern aber "Probleme" auftreten geht das Ding bei einem oben beschriebenen Hundeführer mit Sicherheit den Bach runter.
Und genau deswegen ist Trainerarbeit in meinen Augen 75% Arbeit am Hundeführer und 25% Arbeit am Hund...
DOBI-fan ist offline   Mit Zitat antworten
#19
Alt 10.09.2008, 10:44
Hansini

@Dobi

Ich meinte eher damit, dass man nicht JEDES Problem nur damit lösen kann, wenn man ein starker Hundeführer ist. Generell ist es absolut von Vorteil, aber das als ausschließlich darzustellen finde ich zu oberflächlich und allgemein. Für mich ist die Aussage einfach zu lapidar.

Ich denke auch das kommt auf die Ursache an. Natürlich ist häufig die Untenntnis des Hundehalters die Ursache.
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#20
Alt 12.09.2008, 08:05

wer hat denn behauptet, es wäre die Lösung für jedes Problem?

Oft liegt das Problem in einer Unsicherheit des Hundes. Gelingt es diese Unsicherheit zu beseitigen oder zu kompensieren, ist das Problem verschwunden (wenn es sich um Unsicherheit handelt). Logisch, oder?

Wie schafft man das?
Da gibt es soviele Lösungen (echte und vermeintliche) wie Hundetrainer. Ich selbst habe gute Erfahrungen damit gemacht, den Hund mit "back" hinter mich zu bringen, ihm so Schutz anzubieten und mit guten Erlebnissen daran zu arbeiten, dass dieser Schutz bald überflüssig wird. Aber immer bekommt der Hund bei mir Schutz, wenn er ihn sucht. Ich lasse ihn mit seiner Angst nicht alleine. Lernt bereits ein Welpe, auf diesen Schutz zu vertrauen, erspart man sich später viele Unsicherheitsprobleme.
Ist ähnlich wie mit Kindern. Man bietet ihnen eine sichere Burg, aus der heraus sie die Welt erobern aber in die sie auch jederzeit zurückkehren können, solange sie es brauchen.
Yosemite ist offline   Mit Zitat antworten
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