Navigation & Login
Zurück   Tiefo > Tierforen > Hunde Forum > Hunde Ernährung
Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Bewertung: Bewertung: 1 Stimmen, 5,00 durchschnittlich. Ansicht

#1
Alt 27.01.2008, 03:15

BARFn

ich wollt einfach mal fargen ob einer von euch die barf ernährung gewählt hat

und was so eure erfahrungen damit sind.

Hier dürfen natürlich auch katzen oder andere tierhalter mitsprechen...

wir selber barfn nicht. ab und zu kriegt unser hund mal was rohes, aber das ist eher selten der fall. eigentlich kochen bzw braten wir alles für sie.

für alle, die nicht wissen was barf ist, hier kurz nen wiki auszug

Zitat:
Barf oder BARF ist eine Methode fleischfressende Haustiere zu ernähren. Die Entwickler von Barf orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Caniden. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert. BARF überträgt einiges an Verantwortung an den Hundehalter, der für die ausgewogene Zusammensetzung selber sorgen muss. Mittlerweile gibt es jedoch Firmen, die diese Marktlücke erkannt haben und eine Fütterung mit BARF einfacher gestalten.
BARF ist heute nicht mehr alleine auf Hunde beschränkt, auch Katzenhalter bieten diese Ernährungsweise ihren Tieren an.

Herkunft
Das erste Mal tauchte dieser Begriff in den USA auf. Er wurde von Debbie Tripp benutzt, um zum einen Hundebesitzer zu bezeichnen, die ihre Hunde nach dieser Methode ernährten, sowie das Futter selber. Das Akronym Barf machte im Laufe der Zeit eine Bedeutungswandel durch. Zunächst stand diese Abkürzung für „Born Again Raw Feeders“ (neugeborene Rohfütterer) dann „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter), im Deutschen wurde die Bedeutung „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ dazu erfunden. BARF ist auch für „Uneingeweihte“ ein Wortspiel, da es im Umgangsenglisch auch Erbrechen bedeutet.

Kritik
Unter Tierärzten ist diese Methode umstritten. Kritiker und Ernährungswissenschaftler sehen vermehrt Zahnfrakturen, Verstopfungen und Fremdkörpererkrankungen durch Knochen sowie die Möglichkeit der Übertragung verschiedener Krankheiten (einschließlich Zoonosen). Zudem ist es schwierig, eine bedarfsgerechte Ration zusammenzustellen. So nehmen Wölfe beispielsweise Rohfaser selten in Form von Pflanzen auf, sondern fressen vorverdaute pflanzliche Stoffe aus dem Verdauungstrakt ihrer Beutetiere.[1]
In diesem Zusammenhang sollte beachtet werden, dass Hund und Mensch seit mindestens einigen zehntausend Jahren zusammenleben. Während dieser Zeit hat sich der Hund zwangsläufig auch zum Resteverwerter entwickeln können oder vielmehr müssen. Eine Ernährung wie beim Wolf ist natürlich weiterhin möglich.

Barf - Wikipedia
ohja, das hier ist auch sehr interessant, wenn man evtl mal barfen möchte... ^^ -->BARF - Eine Einführung und Analyse - Hunde-Wissen

Geändert von illdividual (27.01.2008 um 03:17 Uhr)
illdividual ist offline   Mit Zitat antworten
#2
Alt 30.01.2008, 13:05
Ilonale

Ich rate davon ab, denn der Hund wird Mangelerscheinungen zeigen. Keiner weiß genau wie man sowas dosieren muss. Man hat ja nicht umsonst das Fertigfutter erfunden, wenn man seinem Hund normales Fressen gibt dann lebt er länger.
Durch einen Freund habe ich erfahren das Hunde die meist unter Immunabwehr leiden wenn sie so ernährt werden, dass muss man seinen Hund doch nicht antun.
Ich rate ab!
  Mit Zitat antworten
#3
Alt 09.02.2008, 00:58

Huhuhu
Also meine Hundis bekommen auch Frischen pansen,
Denn der pansen bestärkt die Knochen und den Körperbau,also ich bin zufirieden mit RohFütterung,es gibt auch tolle Bücher darüber meine Hundis bekommen alle 2-3Tage frischen Pansen


lg sarah
Sarah080791 ist offline   Mit Zitat antworten
#4
Alt 11.02.2008, 14:57
Unregistriert

Ich mache das nun schon 2 Monate und der Anfang war echt schwer zu meistern ich war oft überfordert und auch verwirrt. Aber nach einiger Zeit war alles kein Problem mehr ich hab alles gut meistern können. Ich habe einen Fleischlieferanten gefunden der auch Hunde beliefert bzw. die Herrchen. Preislich ist das für mich auch ok. Ich packe auch oft mal ein bisschen Obst und Gemüse ins Fleisch. Pansen ist aber immer noch das Leibgericht. Wenn man sein Tier auf solches Futter umstellt braucht der Magen des Tieres auch einige Zeit es kann also sein das der Hund erbricht oder Durchfall bekommt.
  Mit Zitat antworten
#5
Alt 14.02.2008, 14:56
Blanche

Ich mache dass bei meinen Hunden nicht aber ich möchte mal für alle barfen erklären denn viele wissen nicht was das ist also mal ganz einfach erklärt. Barfen sagt man dann wenn man seine Tiere nur mit rohem Fleisch und Gemüse ernährt. Man verwendet beim barfen kein Trockenfutter oder Dosenfutter.
  Mit Zitat antworten
#6
Alt 16.02.2008, 20:58

hmmmm, die meinungen gehen da ja schon sehr auseinander...

also sarah, barfn tust du dann auch nicht wirklich, sondern du fütterst - so wie ich auch - einfach ab und zu auch mal roh.

hab ich das richtig verstanden?!
illdividual ist offline   Mit Zitat antworten
#7
Alt 19.02.2008, 16:06
Melodie

Ich barfe aus Überzeugung denn mir wird schlecht wenn ich an die ganzen tierischen Nebenerzeugnisse in dem Hundefutter denke. Zu solchen tierischen Nebenerzeugnissen zählt nämlich auch der Euter, die Schnäbel und noch so komisches Zeug aber das ist alles noch nicht so schlimm wie die Tatsache das auch tote Tiere mit verarbeitet werden. Das finde ich schon ekelig stellt euch vor die verarbeiten da auch Hühner die in der Massenhaltung an Krankheiten verenden sind. Das wurde alles schon mal nachgewiesen also ich möchte meinem Hund für teures Geld nicht so einen Fraß anbieten.
Wenn ich barfe weiß ich was ich dem Hund gebe und ich fühle mich selber auch besser.
  Mit Zitat antworten
#8
Alt 21.02.2008, 18:28
Arne

Ich barfe nicht immer wenn ich es mal tue dann sieht der Speiseplan so aus:

< Küken
< gewolftes Rind
< Lamm oder Huhn
< Hühnerhälse
< Rind-, Lamm- oder Putenstücke

Das hört sich jetzt vielleicht schlimm an für einen Menschen der vegetarisch lebt aber mein kleiner Welpe der mag besonders die Küken.
  Mit Zitat antworten
#9
Alt 21.02.2008, 20:21

Hätte ich einen Hund würde ich ihn wohl eher normal ernähren, aber ich habe LEIDER keinen.
Und mein Hase wird von Barfen nicht so viel halten :OOO
wii-for-me ist offline   Mit Zitat antworten
#10
Alt 29.03.2008, 09:43
Leies

Was bedeutet barf überhaupt? Diese Frage habe ich mir selber gestellt und bin zu einer Lösung gekommen:

B - iologisch
A - rtgerechte
R - oh
F - ütterung

Wenn man sein Tier so füttert dann wird das Fleisch nicht gekocht, es wird auch nicht anderweitig wärmebehandelt. Man kann dann zu dem Fleisch Kartoffeln oder Reis kochen. Das Gemüse, das Obst und jegliches Fleisch werden dann dem Tier roh serviert. Auch Fisch aber von Schweinefleisch sollte man die Finger lassen.
  Mit Zitat antworten
#11
Alt 15.05.2008, 19:55

Im Fertigfutter ist relativ viel Getreide, da billig. Getreide ist aber keine artgerechte Ernährung für Hunde. Ich habe das Glück, bei einem türkischen Schlachter den Pansen vom Rind am Stück (ca. 13 kg) für 5 Euro zu bekommen (ungereinigt). Damit erhält der Hund dann auch die erforderliche pflanzliche Nahrung. Es ist zwar eine Heidenarbeit und eine ganz schöne Schweinerei, solch einen Magen zu zerlegen, aber die Mühe lohnt sich.
Knochen bekomme ich dort immer umsonst. Sie werden auch roh verfüttert, gekocht sollten Hunde keine Knochen bekommen, da sie sonst splittern.
Gruß Christa
Christa ist offline   Mit Zitat antworten
#12
Alt 30.05.2008, 13:53

Hallo,

wir sind sog. Vollbarfer, also komplette Ernährung ohne jegliches Fertigfutter.

Grüße Kerstin
xeno ist offline   Mit Zitat antworten
#13
Alt 30.05.2008, 14:14

Hallo

Ich halte barfen für die natürlichste Ernährung der Carnivore (Hunde und Katzen).

Man sollte sich aber gut in die Materie einlesen, denn einfach nur Fleisch geben, damit ist es nicht getan.
Möchte man zu 100% barfen muss man supplementiere. Das heißt, man muss fehlende Mineralieren, Vitamine, Nährstoffe in Form von Pulver etc hinzufügen.

Ich barfe meine Katzen zb zu 20%. Das heißt, sie bekommt 200gr in der woche (meist alles an einem Tag) und ich muss somit nicht supplementieren.
Wenn ich mehr Zeit habe, dann werde ich sicher irgendwann auch zu 100% barfen.
Dieses ist mir um meilen sicherer, als das Industriefutter, wo man nie weiß, was wirklich in der Dose ist.

Wobei es natürlich auch sehr gute Hunde und Katzenfutterorten gibt, die Angeben, was in welcher Menge enthalten ist.
Aber diese findet man nicht im Supermarkt!

Hier findet ihr viele hilfreiche Tips zum Thema Barfen:

Barfen-die naturnahe Hundeernährung

LG
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
#14
Alt 18.06.2008, 12:36
Hansini

Ich barfe und halte es für die beste Ernährung. Mangelerscheinungen und Vitaminunterversorgung gibt es nur wenn man einseitig füttert.
  Mit Zitat antworten
#15
Alt 03.07.2008, 01:51

Und nun, was die Hundehalter dieser Welt wirklich zu diesem Thema interessiert:

- Wie siehts finanziell aus? (im Vergleich zu Fertigfutter, wobei ich mir im Klaren bin, dass das natürlich von FF zu FF schwankt)

- Woher bezieht ihr den "Kram"? (schlachtet ihr selber, haut ihr den Metzger an oder oder oder..?)

- Die ganzen Warnungen von wegen Mangelerscheinungen etc. machen mir etwas Angst. Wie vermeidet ihr sowas? Könnt ihr Literatur empfehlen? Lasst ihr das von einem Tierarzt begleiten?

- Dass Fleisch gefüttert wird leuchtet jedem ein, aber was gebt ihr an Gemüse, Obst etc. damit der Vitaminhaushalt stimmt? Und wie kontrolliert ihr das? (siehe obige Frage)

LG Esperanza
Esperanza ist offline   Mit Zitat antworten
#16
Alt 03.07.2008, 08:25
Hansini

1. Ich habe immer teure Trockenfuttersorten gefüttert. Barfen kostet weniger, bzw. das gleiche, nicht mehr. Je nachdem wo ich gerade mein Fleisch kaufe.

2. Ich fahre entweder zum Schlachthof oder bestelle im Internet. Ab und zu kaufe ich auch mal hier im Laden etwas.

3. Das Buch "Natural Dog Food" oder die Brochüren von Swanie Simon (www.gesundehunde.com) sind sehr gut. Es gibt noch ein Buch von Messika/Schulz: Barf. Informationen vorher sammeln ist schon wichtig.

4. Ich gebe fast alles an Obst und Gemüse (siehe Literatur). Da ich regelmäßig ein Blutbild machen lasse, gibt es da keine Probleme, zudem ich abwechslungsreich barfe.
  Mit Zitat antworten
#17
Alt 03.07.2008, 10:25

Es existieren mit Sicherheit die unterschiedlichsten Ansichten zum Thema barfen.
Was mich jedoch wundert, daß Barfer in erster Linie immer das Fertigfutter runtermachen bzw. Schauermärchen über dessen Inhaltsstoffe verbreiten. Komischerweise ist der Wortlaut dazu fast immer der gleiche, fast alle beziehen sich auf die Seite Gesunde Hunde - das Forum für BARF und Naturheilpraktik für Hunde .
Sicherlich gibt es auch einige Beweise durch das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" aber es sind doch nicht alle FeFu schlecht. Ansonsten hätten wir ja überwiegend kranke Hunde in D.
Jeder fütter so, wie er es für richtig hält und ich ziehe den Hut vor jedem, der Zeit und Lust hat zu brafen.
DOBI-fan ist offline   Mit Zitat antworten
#18
Alt 03.07.2008, 10:30
Hansini

@Dobi

Barfen ist keine Religion, nur eine Art zu füttern, mehr nicht. Es gibt sicherlich gute und schlechte Trockenfuttersorten. Ich habe jahrelang gute Sorten (aus meiner Sicht) gefüttert. Für mich ist Barf nicht nur aus gesundheitlichen Aspekten eine gute ALTERNATIVE, sondern weil es meinem Hund besser schmeckt. Zum Thema Zeit. Ich habe früher immer geglaubt, es dauert ewig bis man das Futter fertig hat. Das hat mich auch abgeschreckt. Eigentlich geht es ziemlich schnell.

Gerade die Betreiberin der Gesunde Hunde Homepage Swanie Simon ist der Meinung, das BARF keine Religion ist. Es sind eher die Mitglieder, wobei auch Fertigfütterer willkommen sind.
  Mit Zitat antworten
#19
Alt 03.07.2008, 12:32

@ Hansini: Danke

@DOBI-fan: Ich bin nicht gegen Fertigfutter, wollte nur in diesem Thread mal konkrete Informationen haben und da ich ab Herbst selbst für die kulinarische Verköstigung meines Hundes verantwortlich bin (im Moment geht das alles über meine Eltern), möchte ich mir gerade viel Informationen holen.
Ich verfolge nebenher auch diverse andere Futterthreads und informiere mich noch anderweitig. Zum Schluß such ich mir dann das, meier Meinung nach, Beste raus. ^^
Esperanza ist offline   Mit Zitat antworten
#20
Alt 03.07.2008, 16:59

Hallo, allso ich hab das Problem das mein hund das futter aus dem laden nicht vertragen hatt.
Ich habe jetzt ca 6 monate gebarft...
jetzt hatt er auf einmal nur noch wasser gelassen und das hatt gestunken kann ich euch sagen.
Ich dachte zunächst das er eine Blasen endzündung hatt und bin zum TA.
Die haben eine uhrin probe ins laboar geschickt und mir heute gesagt das er durchs barfen Kristallte im pipi hatt.
Jetzt muss ich die ernährung wider um stellen und hab das problem das er nix andere verträgt.
Beim Barfen darf man nix flasch machen, sonst kann es sehr schnell zu mangel erscheinungen kommen.
Ich würde jedem der einen gesunden hund hatt und eine gute verdaung hatt rahten zu barfen, doch bei hunden mit magen probs sollte man das mit dem Tierartzt beschprechen.
Ich habe auch seine leckerchen immer selber gemacht den man hatt mehr und es ist billiger und dem hund schmeckt es besser.
Doch ob ich jetzt noch für ihn kochen oder backen darf weiß ich noch nicht.

Geändert von Nachtwölfin (03.07.2008 um 17:01 Uhr)
Nachtwölfin ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht Thema bewerten
Thema bewerten:




Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:55 Uhr.
Powered by vBulletin® Version 3.8.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2010, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO 3.3.0
Informationen auf tiefo.de ersetzen keinen Tierarztbesuch!

Impressum: Sebastian Mader. Style: vbdesigns.de.