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Schlangenfund in Koblenz...

  1. #1

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    Standard Schlangenfund in Koblenz...

    ...oder auch nicht.
    Der Fall ist schon ein paar Tage alt.
    Hohe aussentemperaturen, ein geöffnetes Fenster und eine Katze die, laut Medien, kühlung unter nem Möbel gesucht hat.
    Der Schwanz der Katze wurde von den Bewohnern für ne Schlange gehalten.
    Ne Schlange und ne Blindschleiche nicht unterscheiden können. Okay.

    Aber der Fall ist für mich unbegreiflich.
    Traurig das der Bezug zur Natur verloren geht, aber dieser Fall...
    Irgendwann wir n Regenwurm zu ner 100 cm Schlange die zugebissen hat...

  2. #2

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    HaHa aber trotzdem irgendwie lustig.
    Auch wenns traurig is...

  3. #3
    kjm
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    kjm
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    Jemand mit Schlangenphobie, Hitzegeschädigt, und womöglich noch ohne Brille?
    Ich habe leider auch eine blühende Phantasie...

  4. #4
    dienstbier
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    Ja ich auch....^^
    Vorallem nach Horrorfilmen

  5. #5

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    Schlangenphobie? Wenn für den Fall in Koblenz ne Phobie der Auslöser gewesen wäre dann müsste die Feuerwehr deutschlandweit wohl mehrmals täglich ausrücken.
    Da würden Kordeln, Kummischlangen oder selbst Pflanzenteile(Ich denke hier speziell an krichende/ hängende Kakteen bzw. Aloen/Agaven ) als auslöser dienen.
    Überhitzt=Kreislaufprobleme durchs Wetter? In dem Artikel den ich gelesen habe stand nichts davon das irgendwelche gesundheitlichen probleme vorlagen. Weiss zwar nicht mehr welche Onlineredaktion eines Printmediums es war, aber die gehörte nicht dem Boulevardniveau an.
    Brille vergessen? Okay. Ich bin nicht auf ne sehilfe angewiesen ABER wenn die Augen so schlecht sind das man nen Katzenschwanz mit ner Schlange verwechseln kann, vergisst man die Brille nicht. Ich hab in meinem Bekanntenkreis ein paar Leute mit Flaschenböden als Gläser.

    Selbst mit Schlangenphobie, vergessener Brille und blühender Phantasie erschliest sich für mich die verwechslung.
    Manche Schwanzbewegung von nem Katzenschwanz mag zwar dem schlängeln ner Schlange ähneln nur sollte der gesunde Menschenverstand einem doch sagen das neSchlange sich durch "schlängeln" vortbewegt. Und wenn keine fortbewegung stattfindet kann es keine lebende Schlange sein.

    Und selbst wenn ich alle, von dir genannten Faktoren, addiere macht das für mich keinen Sinn.
    Denn grade wer Kinder hat sollte auf seine Gesundheit achten. Zum wohle des Kindes.
    Also hilfe für sich herbei rufen. Selbst wenn die Person dann vor nem möglichem Kollaps das Kind bei sich haben wollte...
    Dato gibt es für mich kein plausibles Szenario das die verwechslung von nem Katzenschwanz und einer Schlange erklärt ausser fehlender kenntnisse unser einheimischen Fauna.
    Und diese sollten doch, zumindestens rudimenter, vorhanden sein.

    Das Problem was ich bei dem Fall sehe ist folgendes: Durch die Salonfähigkeit der Terraristik werden mehr Fälle von entwichenen Kornnattern/Königspythons bekannt als vo. erwichenen Nager.
    Und da der bezug zur Natur fehlt wird aus ner heimischen Ringelnatter gerne mal ne schwarze Mamba( ein bisschen überspitzt).
    Wenn die Wolfshaltung jetzt Salongfähig werden würde wäre jeder freilaufende Schäferhund ein Wolf.
    Es gab da vor kurzem nen Fall: Jäger erschiest Wolf weil er diesen für nen streunenden Hund hielt.
    Ohne ins Detail zu gehen: Besagter Beamter musste lediglich seinen Jagd-; Waffenschein abgeben und ne strafe zahlen.

    Der nächste Fall ist der Schwarze Panther.
    Angeblich in Belgie ausgebüxt und dann durch die Wälder , vor allem in NRW, rumgelaufen.
    Irgendwann wurde das Tier nicht mehr gesichtet und war wahrscheinlich nur ne grosr Hauskatze.

  6. #6
    kjm
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    kjm
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    Ziro, wundern tut mich kaum mehr was.
    Was meine Klavierschüler heute schon in der siebten Klasse in Biologie lernen müssen.
    Wahnsinn! Die können Dir irgendwelche Prozesse im Blut oder sonstwas aufschlüsseln.....erkennen aber die eben blühenden Kartoffelpflanzen auf dem Acker gegenüber der Schule nicht, wissen den Unterschied zwischen Kaninchen und Hase nicht, glauben an Herrn Hirsch und seine Frau Reh...

  7. #7

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    Schulbildung ist so ne Sache für sich. Wenn ich so manche Aushilfen bei mir im Laden betrachte kann ich nur zu der Meinung kommen dass das Abi heute verschenkt wird. Aber das ist ne andere sache...
    Ich jedenfall hatte in meiner Schulzeit auch "Heimatkunde" im Biountericht.
    11. Klasse erstes Semester Bio einführung: Abbildungen von Blättern den heimischen Laubbäumen zuordnen.
    8. Klasse: Mutation und Modifikation von heimischen Tieren.
    9. Klasse: Angeborenes und Erlehrntes Verhalten u.a. bei heimischen Tieren.

    Keine Ahnung wie die Lehrpläne in anderen Bundesländern und/bzw. heute aussehen.
    Ich musste auch die ergahrung machen das veraltetes und längstst überholtes Wissen vermittelt wurdr.
    Ich sehe da mehr die Eltern als die Lehrer in der Pflicht.

    Wie viele deiner Schüler können denn Beethoven von Brahms unterscheiden

  8. #8
    kjm
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    Wie viele deiner Schüler können denn Beethoven von Brahms unterscheiden
    Beethoven? Brahms? Wer ist das?
    Da tun sich oft Abgründe vor mir auf.

  9. #9
    make it real
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    Beethoven? Brahms? Wer ist das?
    Da tun sich oft Abgründe vor mir auf.
    Beethoven ist den Meisten wohl nur als Hund bekannt

  10. #10
    Shandiz
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    Wenn die Wolfshaltung jetzt Salongfähig werden würde wäre jeder freilaufende Schäferhund ein Wolf.
    Die ist ja quasi Salonfähig, wenn auch nur in Form von "reingezüchteten Hybriden".

    Es gab da vor kurzem nen Fall: Jäger erschiest Wolf weil er diesen für nen streunenden Hund hielt.
    Ohne ins Detail zu gehen: Besagter Beamter musste lediglich seinen Jagd-; Waffenschein abgeben und ne strafe zahlen.
    Was noch gruseliger ist: Ein Pferd abzuschießen weil man es für ein Wildschwein hält. Da bekommt man Angst in Wald und Feld spazieren zu gehen, nachher wird man abgeschossen weil man ja irgendwie aussah wie ein Elch.

    Was die Schulbildung betrifft: Ich glaube man sollte dabei auch nicht vergessen das man vieles was in der Schule gelehrt wurde schlicht auch wieder vergisst, weils einen nicht interessiert und mehr noch weil man es einfach nicht braucht. Ich weiß zwar das Beethoven und Brahms irgendwiemit Musik zu tun haben (die die ich nicht höre) und das war's denn auch schon. Dafür kann ich nen blonden Hovawart von nem Golden Retriever unterscheiden und weiß was ne Jersey Kuh ist.

    Den oben angesprochenen Fall mit dem Katzenschwanz als Schlange hat mich verwundert, aber nicht wirklich überrascht.

  11. #11
    kjm
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    Ich weiß zwar das Beethoven und Brahms irgendwiemit Musik zu tun haben (die die ich nicht höre) und das war's denn auch schon.
    Das reicht doch auch.
    Mich nervt heute der Fachspezifische Schulaspekt, der Theorie lehrt, aber in der Praxis kämen wohl die meisten um.

  12. #12

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    @ make it real: War das nicht der, der mit dem Österreicher auf Verbrecherjagd gegangen ist

    @ Shandiz: Klar wird in der Schule viel "unnützes" Wissen gelehrt und auch gefordert.
    Für mich liegt das aber eher im Geisteswissenschaftlichem bereich.
    Mir macht es spass darüber zu Philosophieren warum Dinge sind wie sie sind aber bringt mich das ganze beruflich weiter? Nur in der Hinsicht bestimmte Dinge zu hinterfragen...

    Mein persönliches lieblingsthema: Interpretationen. Grade der bereich ist, zumindestens in meiner Trivia, der gröste Witz überhaupt. Ne eigene Meinung wird nicht geduldet. Egal ob schlüssig oder nicht. Alles muss nach Schema F ablaufen. Da ja auch jeder Lehrer/Dozent zeitgenosse des jeweiligen Autors war und aus erster Hand weis was der Autor mit bestimmten Aussagen aussagen wollte..

    Aber ich merke das ich grade extrem abschweife...
    Grade kenntnisse über die heimische Fauna halte ich für sehr wichtig.
    Wir leben zwar nicht in Australien haben aber ein paar potenziel tödliche Tiere in der heimischen Fauna.
    Egal ob Kreutzotter oder Biene.
    Ich hab es, obwohl ich es durchs selbststudium schon wusste, es auch in der Schule vermittelt bekommen.
    Und bei mangelndem desintersse oder vergessen kann man nur von dummheit sprechen.
    Mal sehen wie es ist wenn sich Bären, Wölfe und Luchse wieder nachhaltig ansiedeln sollten...

    @ kjm: unter den umständen hingt das gleichniss.
    Man lasse Beethoven und ersetze Brahms durch Göthe.

  13. #13
    Shandiz
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    Das viele die heimische Tier- und Pflanzenwelt nicht mehr kennen, oder nie kennen gelernt haben, liegt aber, denke ich , auch einfach an der allgemeinen Entfremdung der Natur. Schon erkennbar daran das sogar Erwachsene hysterisch nach Biene und Co schlagen, oder gar schreiend wegrennen (was sich die Kinder denn natürlich auch abschauen). Was denn passiert wenn man einem größeren Tier begegnet oder auch nur einer (vermeintlichen) Schlange ist denn die logische Konsequenz.
    Wir hatten das auch noch in der Schule, kann ich mich dunkel erinnern. aber das meiste hab ich durchs draussen sein gelernt, mit den richtigen Leuten.

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