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Ich empfinde das Reiten an sich nicht als quälend, jedoch finde ich einige Reitweisen u. auch den Profispringsport nicht sehr klasse.
Ich finde z.B. das die Hindernisse viel zu hoch sind, denn kaum ein Pferd würde diese freiwillig überqueren, ansonsten bräuchten wir ja auch relativ hohe Zäune. Reine Weidehaltung mit einem Unterstand (gefüllt mit Stroh etc.) finde ich persönlich immer noch am besten u. auch genau so würde ich ein Pferd halten wollen. Ich denke wenn man sich vernünftig um ein Tier kümmert u. es gut behandelt dann hat es nichts mit Quälerei zu tun, denn gewöhnt sich ein Pferd erstmal an Sattel u. Trense z.B. ist es irgendwann nicht mehr so gestresst wie am Anfang. An Quälereien würde sich glaube ich kein Tier der Welt gewöhnen. |
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Also wenn man es mal rein aus der Evolution anschaut ist Reiten im Prinzip tierquälerei. Rein der Tatsache wegen, dass ein Pferd eigentlich viiiel zu lang ist um das Gewicht eines Menschen zu tragen.
Nun sind Pferde ja domestiziert und daran gewöhnt und haben sich durch die Zucht sicher auch einige anatomische Veränderungen mitgemacht. Schonendes einreiten und reiten empfinde ich nicht als Tierquälerei, was aber so alles im Pferdesport getrieben wird ist manchmal schon nichtmehr vertretbar! Man kann ein Pferd ja auch ohne Gebiss reiten...wobei der Druck der dann auf dem Nasenrücken liegt wohl auch als Tierquälerei zählt. Aber was wollen die eigentlich? SO gesehen ist jede Tierhaltung Tierquälerei weil dem Tier seine natürlichen Instinkte und Lebensräume genommen/eingeschränkt wurden und dem Nutzen der Menschen angepasst. Folglich sind wir alle Tierquäler..... *Kopfschüttel* Menschen die sowas schreiben denken meist nicht weiter als bis zur Nasenspitze... |
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Ja das Thema wurde angesprochen und ich finde es eigentlich ganz interessant. Bevor mein Bruder selber die Liebe zum Reitsport entdeckt hat, war er auch der Meinung, dass die armen Pferde alles machen und der Reiter nur draufhockt. Aber Schnuffi, das mit den Hindernisshöhen ist schwierig. Mein Vater hat auf einem Reithof seine "Jugend" verbracht (von 16-22 oder so) und da gabs ein Pferd, dass ist locker die 1.80 gesprungen (war ca. 170 groß) und man hätte mit dem wahrscheinlich sogar über 2 Meter gehen können (allerdings ist man dann an die Hallendecke gestoßen lool). Das Problem beim Springen ist nicht die Höhe, sondern die Höhe MIT reiter. Mit einem Sprung allein kann man ein Pferd nicht quälen, aber wenn ein Pferd dann auch noch einen im Sattel hängenden und an den Zügel ziehende Reiter mitrüber bringen muss,und Angst hat, ins Hinderniss zu krachen, dann ists schon Quälerei.
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Zitat:
Im großen u. ganzem können die Leute doch die Hindernisse auf normale Größen verkleinern. Ein Pferd das Spaß am Springen hat wird es ohne Zwang nehmen, aber ich sehe im Fernsehen (z.B.) immer wieder wie dann mit der Gerte geklatscht wird weil das Pferd sichtbar aus weichen od. anhalten will. Sowas finde ich dann nicht ok. Zitat:
In der Freiheit würden unsere heutigen Tiere nicht mehr leben können, denn viele Instinkte sind ja schon verloren gegangen. Ich meine letztens von einem Bericht von einem handaufgezogenem Wolf u. einem Hund gehört zu haben. Beiden wurde ein Gegenstand mit Futter hingelegt (ich weiß nicht genau was für einer) u. der Hund probierte es einige Minuten u. lief dann zu Frauchen (so nach dem Mott "Kannste mir mal helfen") während der Wolf nicht aufhörte bis er an das Futter rankam. Aber um auf die Pferde zurückzukommen. Ich finde an sich reiten nicht schlimm, aber einige Methoden finde ich wirklich zweifelhaft. Ich finde gebissloses Reiten auch schöner u. schonender (wenn das Tier z.B. nur noch mit einem Halsriemen geritten werden kann), aber wenn man ein Gebiss richtig verwendet, denke ich ist es auch nicht so viel schlimmer als ohne, denn schließlich ist die Trense ja immer nur eine Sicherheit u. auch Aufsteighilfe. (od. irre ich mich ?) |
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Eigentlich meinte ich dass es Tierquälerei war bevor sie sich angepasst haben!
Unsere Domestizierten Tiere werden nichtmehr gequält aber Ursprünglich... ach egal XD Eigentlich wollte ich damit nur verdeutlichen dass die Menschen die soetwas sagen sich nie wirklich Gedanken darüber gemacht haben und keine Ahnung haben was sie da eigentlich reden! |
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Zitat:
Entschuldige.Zitat:
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Puh, ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen. Faul wie ich bin
![]() Aber bruchstückweise habe ich aufgeschnappt, dass wir wohl ähnlicher Meinung sind ![]() Also, das was wir bei uns in Box/Offenstall etc. stehen haben, das sind keine Pferde mehr, wie sie aus der Evolution hervorgegangen sind. Das sind auf Leistungsvermögen gezüchtete Arbeitstiere! Der Mensch hat krass gesagt solche Powermaschinen durch Zucht hervorgebracht und nun ist es auch in seiner Verantwortung, sie zu ihrem besten Wohl zu halten. Dazu gehört die Auslastung! (Wenn ich da an "meine" denke, wenn sie ein paar Tage unbeschäftigt auf der Weide stand... kein Spaß! Sie freut sich, dass sie wieder arbeiten darf, sie WILL was leisten!) Dass es quälende und tierfreundlich Weisen gibt, dieser Verantwortung gerecht zu werden, steht wohl außer Frage! |
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Also ich bin auch schon auf dieses thema gestoßen und kann nur sagen,dass es überall schwarze schafe gibt.
Boxenhaltung würde ich jetzt nicht als tierquälerei bezeichnen,aber artgerecht finde ich es nicht....Weide- oder offenstallhaltung sind meiner meinung nach einfach für das pferd besser. Nun ja ,zum reiten.Es stimmt,dass ein pferd gefordert werden will und auch was arbeiten will....Und wenn das pferd spaß am springen oder laufen oder sonst was hat ist das ja auch gut.Nur galube ich,dass das viele nicht einschätzen können oder zu egoistisch handeln...Ich finde zB ,dass es nicht ok ist,jeden tag in der halle zu reiten...das hat zwar mit auslastung zu tun,aber wirklich wandern wie in der natur können die pferde nicht.Ich bin der meinung,dass ein pferd auch mal entspannende austritte durch die natur braucht,um in sein gleichgewicht zu finden. Ich find auch schlimm,was in so manchen schulbetrieben abläuft.Da ist das pogramm profitorientiert mehr am reiter als an das pferd angepasst...aber kann ein pferd wirklich glücklich sein,wenn es 5 reitstunden am tag mit anfängern in der halle im kreis laufen muss? das ist weder geistige noch körperliche forderung und das kann ich auch nicht als auslastung zählen. Auslastung ist natürlich auch so ein thema...ich trenn das wie bei hunden in körperliche- und geistige.Als geistige bereichne ich dressur- und 'versteh'arbeit.und da sind die pferde auch so verschieden...ich kann zB behaupten,dass es für mein pferd akzeptabel ist ,nur 3 mal die woche geritten zu werden...Sie bewegt sich so auf der weide und im offenstall auch noch,aber vorallem schaut sie auch auf die anderen pferde...da sie recht ranghoch ist,hat sie immer was zu tun..zur zeit zB das neue pferd vor ungerechten angriffen zu hüten ^^.meine freundin mit ihrem jungen isi könnte das zB nicht,die braucht viel mehr bewegung! was ich schwer zu beurteilen finde: Ein pferd (wie meins zb) mag überhaupt keine seitengänge.Soll man dann trotz widerwillen daran arbeiten,oder ist es tierquälerei ,weil man es zu etwas 'zwingt'. meiner meinung nach nicht....denn zum einen ist das rangarbeit und zum anderen tut es dem pferd auch gut,mal über den eigenen schatten zu springen. |
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Ich bin da auch nicht ganz sicher. ich glaube das die freien Pferde (Connemara,dülmener, Mustangs die nicht als Reitpferde dienen sondern wirklich frei sind) die Riesenweide (oder ganze Länder) durchqueren, einfach glücklicher sind als das Pferd das in der Einzelbox steht und am Tag 4 std. auf die Weide darf zu Artgenossen.Die Offenstallhaltung kommt (meines Erachtens) der natürlichen Haltung der Pferde am nächsten (aber auch da ist der Weidezaun irgendwann zuende)
Ob Pferde wirklich arbeiten Müssen? |
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naja,ich hab mal was interessantes gelesen : und zwar,dass sich pferde genug bewgen,wenn die weide groß genug ist und futte rund wasser eine große strecke entfernt stehen...auch beim spielen bewegen sie sich.Diese haltungsform zweifel ich allerdings bei jungen pferden an ,denn die können auch hier nicht wirklich wandern.Meiner meinung nach braucht nicht jedes,aber sehr viele pferde bewegung.
Um es gut zu vegleichen..ein 'aktives' pferd ohne bewegung ist wie ein boarder collie ohne genügend auslastung. |
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also ich denke nicht dass reiten tierquälerei ist!!!
Es gibt sicher menschen, die ihr pferd oder pony nicht richtig halten und behandeln, aber das ist eben nicht zu verallgemeinen... reiten ist ja im prinzip auf die bewegungen des pferdes aufgebaut, die es auch in der natur machen würde, das heißt eigentlich (zumindest im "anfangsstadium") "natürlich"...wenn ich mich da jez halbwegs klar ausgedrückt habe...^^ springen würden die pferde zwar nur, wenn ihnen nichts anderes überigblebt (in der natur mein ich jez), aber durch züchten usw. gibt es mittlerweile pferde, die man nicht dazu zwingen muss, ganz im gegenteil, viele pferde springen, wenn sie einmal auf den geschmack gekommen sind, richtig gut und gerne! Im allgemeinen denke ich, kommt es viel auf die haltung und auf die pflege an...wenn man ein pferd schlecht pflegt bzw. sich nicht um das tier kümmert, wird es acuh beim arbeiten mit dem pferd nicht anders sein...dann kann es auch sein, dass das verhalten dann unter "tierquälerei" fällt, aber das hat ja mit dem reitsport selbst wenig zu tun! aber das sind ja zum glück nicht gerade die regelfälle, also eher die ausnahmen.... lg =) |
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Heutzutage ist meiner Ansicht nach Reiten keine Tierquälerei, sondern im Prinzip unsere Verantwortung. Denn wir haben den Pferden ihren Lebensraum und ihre Bewegungsfreiheit weggenommen um Zivilisation zu errichten, nun müssen wir auch zusehen, dass die Tierart Pferd nicht ausstirbt und die lebenden Tiere ihr natürliches Maß an Bewegung bekommen.
Reiten wird dann zur Tierquälerei, wenn der Mensch aus Leistungswillen und Prestigesucht das natürliche Maß der Bewegung überschreitet, und das Tier dadurch zu Schaden kommt. Vom Haltungsaspekt abgesehen! |
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Es kann natürlich Quälerei sein - wenn das Pferd überfordert ist...das kann auch schon der lange Wochenendausritt sein und in der Woche macht es nichts. Das Pferd wurde nicht richtig auf "Reitergewicht" trainiert, der Sattel passt nicht und und und. Es muss nicht immer der Profisport sein - die wollen -Ausnahmen gibt es überall - eigentlich ihre Pferde gesund erhalten - denn sie sind einfach viel zu viel Wert um sie kaputt zu Reiten.
Es viele Gesichter - wo Reiten Quälerei ist oder es beiden, dem Pferd und Reiter einfach Spaß macht. |
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Ich stimme Laila voll zu! Wir haben den Pferden ihren natütlichen Lebensraum weggenommen, also müssen wir uns um sie kümmern.
Der Mensche ist ziemlich egoistisch, er 'behält' nur, was ihm auch nutzt. Also wird das Pferd geritten. Nicht umsonst gibt es so viele vom aussterben bedrohte Tierarten... ![]() Springen ist meiner Meinung nach dann Quälereri, wenn Pferde schon mit 3 über hohe Hindernisse gehen und dann, wenn sie zu alt und krank sind, mit Gelenkproblemen 'abgegeben' werden. |
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Ich finde es kommt drauf an wie die person reitet !
Wenn sie mit kandare, hilfszügeln und und und das pferd steuert ist das tierquälerei ! auch wenn pferde zu früh eingeritten werden und unter arbeitsstress oder sogar angst vorm reiter leiden weil er ihnen wehtut! aber wenn man auf artgerechte haltung achtet und beim reiten z.B mit halfter oder halsring oder einfach wassertrense abber da nicht rumzerrt sondern mit weichen handbewegungen und mehr mit dem schnenkel arbeitet ist es keine tierquälerei |
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