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#1
Alt 18.01.2009, 20:36

Hallo, ich habe angefangen Dressurmäßig ein bisschen was mit meinem Zwerg zu machen. Leider ist er nicht so begeistert von der Anlehnung.
Ich habe schon oft gehört, dass ausbinder nur falsche Muskeln aufbauen, da das Pferd sich verkrampft. Stimmt das?
Bitte schreibt mir doch ein bisschen was dazu wenn ihr etwas wisst. Dreiecker,Gummiringausbinder,Chambon (heisst das so? .).. Es gibt so viele! Ich bin verunsichert!
Er müsste erstmal kennenlernen, wie das ist.. Ich denke im Grunde sind meine Hände ruhig und ich könnte ihn an den Zügel reiten, aber von selbst kommt er nicht. Sein Schub aus der Hinterhand ist eigentlich prima.
Naja ich weiß nicht, wie ich es ihm beibrigen soll. Sowas habe ich noch nie gemacht.
freu mich über tipps..

lg didi

Geändert von Judy1990 (18.01.2009 um 21:57 Uhr)
Judy1990 ist offline   Mit Zitat antworten
#2
Alt 19.01.2009, 16:10

Also wenn überhaupt dann wäre ich für den Ausbinder! Natürlich gibts noch das Martingal aber zu Anlehnung ist das nicht wirklich so wahnsinnig hilfreich. An Ausbinder kann man ein Pferd prima gewöhnen, aber das Ziel sollte natürlich sein auch ohne Ausbinder klarzukommen. Ich reite nur noch sehr selten mit Ausbindern...Anfangs würde ich die Ausbinder so locker wie möglich reinmachen. Das stört Pferde eigentlich gar nicht aber sie gewöhnen sich dran. Und dann kannst du's ja nach einigen Malen ins 4te Loch oder so tun. Ein Ausbinder ist aber auch im 1ten Loch oder so sinnvoll. Pass nur drauf auf, dass er sich nicht zu sehr daran gewohnt. Weil wenn du ihn dann wieder ohne reitest, dann streckt er nur den Kopf so nach oben das wäre ja auch blöd. Also lieber eine halbe Stunde mit Ausbinder, und dann ohne. Und später gehts vll ganz ohne!
Dakotaaa ist offline   Mit Zitat antworten
#3
Alt 19.01.2009, 16:17
Rey

Du reitest Gebisslos richtig? Da musst du aufpassen dass nicht zuviel Druck auf die Nase kommt. Wenn Ausbinder dann nur locker damit ihm die Richtung sozusagen gewiesen wird.
Geht er denn gut Vorwärts abwärts?

Ich hab leider keine Erfahrung mit Gebisslosen Trensen... werd mich aber mal erkundigen
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
#4
Alt 19.01.2009, 17:26

Hallo, Danke erstmal für die Tipps!

an Dakotaaa: Ja, mein Ziel ist es, ihm näher zu bringen was er machen soll, ohne zu riegeln oder ähnliches. Er muss erstmal wissen wo er mit dem Koppes hin soll , und wie sich das dann anfühlt.-> dass es angenehm ist, denn so kommt er nicht runter. Außerdem bracht er ja erstmal die Muskeln. Oder?
Ich hab genau davor angst, dass er die Ausbinder so hasst, dass wenn ich sie abmache die Nase erst recht hoch geht :/..

an Rey: Ja genau auf den Fotos reite ich ja mit Hackemore. Hab aber grade angefangen ihn mit Gebiss zu reiten, deshalb auch die Anlehnungsprobleme. Mit Hackemore gibt es eine Anlehnung in der Form ja gar nicht.Da reite ich ohne Anlehnung. Henry wurde leider mit einem Gebiss über 4 Wochen ziemlich brutal verritten, deshalb mag er es auch nicht so. Als er dann als "unreitbar" gekauft wurde haben wir ganz langsam angefangen mit Hackemore zu reiten, um ohne Gebiss aber trotzdem mit Kontrolle zu reiten. Alles andere wäre so ohne Reitplatz nur im Gelände viel zu gefährlich (Am anfang waren Buckeln,Steigen und Durchgehen Tagesordnung. Das ist jetzt 3 Jahre her. Inzwischen sind "Freizeit"reiten und Geländespringen kein Problem.
Nur die geliebte Dressur klappt bei uns beiden nicht so.
Er tritt von Natur aus ziemlich unter und hat eine gute Aufrichtung. Kann es sein, dass er deswegen schwieriger zu beeinflussen ist? Er ist total sensibel was das Maul angeht, aber er bietet sich nicht an...:/ Also wenn ich mit Ausbindern reiten würde, meinst du das würde helfen? Dreiecker oder Ausbinder? Ich habe gehört Ausbinder sind steifer. Ich will nichts vermiesen, er wird leicht "sauer".. Musste bis jetzt ja nur ins Gelände..
Ich freue mich wirklich über Tipps und Hoffe man versteht, was ich mit dem Text sagen will, manchmal finde ich es schwer die Probleme in Worte zu fassen..

Lg didi


Ps: Kann mir jemand mal logisch das prinzip des Ausbinders erklären? Denn eigentlich erscheint es mir unlogisch den Kopf herunter zu zwingen.

Geändert von Judy1990 (19.01.2009 um 17:33 Uhr)
Judy1990 ist offline   Mit Zitat antworten
#5
Alt 19.01.2009, 17:36
Rey

Jup versteht man gut

Ich würd mal langsam Anfangen! Was für ein Gebiss hat er denn wenn er so empfindlich ist?

Wie weit bist du in der Skala der Ausbildung? Läuft er schon in einem klaren Takt und ist schön losgelassen? Läuft er schon Vorwärts-Abwärts?

Erzähl mal noch ein wenig wie weit ihr denn schon seit! Ausbinder sind eigentlich (richtig angewendet) gut und auch hilfreich, aber wenn er leicht sauer wird kannst du damit auch wieder einiges versauen!

Klein Rey begiebt sich jetzt auf der Suche nach diesem coolen Gebiss für Pferde mit superempfindlichem Maul!

Edit: Merothisches Ledergebiss! Wenn er ganz abgeneigt ist wäre das auch eine Möglichkeit!

Geändert von Rey (19.01.2009 um 17:39 Uhr)
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
#6
Alt 19.01.2009, 18:15

Jaaa, das Gebiss ist noch so ein wunder Punkt, da bin ich mir nie sicher. Ich hatte ein doppelt gebrochenes Gummigebiss. Die Betonung liegt auf hatte, da er es so gut wie vollständig zerkaut hat. Danach hatte er ein normales doppelt gebrochenes Edelstahlgebiss, das rutschte im Maul. jetzt habe ich eins, von dem ich nicht genau weiß wie man es nennt, oder für welche Reitart man es benutzt. Ich bin nicht 100 % überzeugt, aber es hat den Vorteil, dass es nie im Maul rutscht. Das Material ist dieses Aurigan von Sprenger. Ich weiß aber nicht wirklich, ob es das richtige ist. Es ist übrigens nur einmal gebrochen. Das Ledergebiss fand er doof. Komisch eigentlich.. Hatte ich aber nur geliehen.

hoffe, das Bild ist nicht so groß.

Kennst du das Gebiss?
Er läuft sehr taktklar und losgelassen, ganz im Wildpferdstil .. Er hatte nie Balanceprobleme, ist aber dafür auch nicht so leicht zu beeinflussen. ober er vorwärts-abwärts läuft weiß ich nicht so genau. Ich sehe ihn auch nie unter anderen. Also der Schwung kommt aus der Hinterhand, aber wie gesagt dehnt er sich nicht nach unten ...
Was sagst du zu Dreieckern?

lg didi

Geändert von Judy1990 (19.01.2009 um 18:18 Uhr)
Judy1990 ist offline   Mit Zitat antworten
#7
Alt 19.01.2009, 18:40
Rey

Mh also das weichste Gebiss das ich kenne ist ein Olivenkopfgebiss aber doppelt gebrochen!
http://www.reitsportpfer.de/images/spenger/40372.jpg

Dreieckszügel locker geschnallt sind eigentlich gut...das Pferd kann sich weiter nach unten dehnen.

Hast du niemanden der dich bei der Dressur unterstützt?
Es ist nämlich schwer was zu sagen wenn man das Pferd nicht laufen sieht!
Wie versuchst du ihn denn nach "unten" zu bekommen?
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
#8
Alt 19.01.2009, 19:03

Hallo Rey,
Ich werde mich versuchen mal filmen zu lassen. Bloß ist das alles ohne Reitplatz so doof Áber dann könntest du mal schauen, ob du unser Hauptproblem erkennst.
Also im Moment mache ich nicht länger als eine 3/4 Stunde Dressur(mit aufwärmen), weil er sonst unkonzentriert wird.
Ich hatte gedacht mir das Sprenger Dynamic Rs als Olivenkopfversion zu besorgen. Hast du das schonmal probiert? Meinst du es ist gut?
Ich habe niemanden, der mich bei der Dressur unterstützt. ich bin schon sehr froh, dass ich ihn so reiten darf. Die Besitzerin reitet Freizeit-western. (nicht auf Henry)
Ich habe mir jetzt einen Dressursattel gekauft, da er vorher einen Westernsattel hatte. Wenn ich die Kohle hätte würde ich ihn in Beritt geben.
Also ich kann mal versuchen zu beschreiben, wie ich ihn an den Zügel reite.

Erstmal muss ein Grundtempo da sein. Wenn er fleißig geht, treibe ich nur noch angedeutet (hmm schwer zu erklären) Ich versuche viele Wendungen und Übergänge zu reiten. Dabei lasse ich die äußere Hand /äußeren Zügel als Begrenzung.Versuche ihn dann um den Schenkel zu biegen.(klappt nicht immer soo gut) Am inneren drücke ich ab und zu "schwämmchen aus". Wenn er etwas runzterkommt lasse ich ihm zur Belohnung etwas nach.
Najaaa.. So ungefähr. Natürlich mache ich bestimmt nicht immer alles so wie ichs gerne machen würde.
Im Trab in den Wendungen kommt Henry manchmal für ein paar Sekunden runter, und im Schritt geht es auch gut. Aber sonst leider nicht so..
Achja, wenn er das im Schritt macht wird er leider sofort etwas langsam..

lg didi
Judy1990 ist offline   Mit Zitat antworten
#9
Alt 19.01.2009, 19:14
Rey

Meine RB hat ein Olivenkopf weil sie ziemlich empfindlich im Maul ist.

Klingt schonmal ganz gut!
Du könntest aber auch versuchen ihn erstmal an der Longe vorwärts abwärts bekommst bevor du es unterm Sattel versuchst!
Viele Übergänge, von Schritt zum Trab und auch Trab und Galopp fördern Muskulatur.
Es ist vll auch besser ihn erstmal an der Longe an die Dreieckszügel heranzuführen, anstatt reinschnallen und unterm Sattel schauen lassen obs klappt...


Er verweigert aber nicht komplett indem er den Kopf nach oben streckt oder?
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
#10
Alt 19.01.2009, 20:16

Nein, er ist kein kopfhochreißer. Zum Glück .. Also du meinst doch das typische Isländerproblem, oder? Also wenn das Pony sich der Einwirkung entzieht? (will damit nicht sagen, dass alle Isis das machen ..)
Er reagiert fein und lässt sich gut regulieren.
Ich werde mir auch ein olivenkopfgebiß besorgen.
Longieren kann ich ohne Reitplatz leider gar nicht ...

aach jaaa.. gar nicht so leicht
Judy1990 ist offline   Mit Zitat antworten
#11
Alt 19.01.2009, 20:26
Rey

Notfalls kann man auch auf ner guten Wiese ohne Ablenkung longieren Hat mein Nachbar früher auch immer gemacht!

Das hat die frühere RB meiner Sis auch immer gemacht (Russischwarm) Sie musste sich eine etwas härtere Hand angewöhnen. Aber bei ihm war es reine NullBockhaltung...er konnte es eigentlich hats aber nicht eingesehen warum^^

Vorwärts-Abwärts wär eigentlich schon wichtig, gerade an der Longe ist das leichter zu erziehlen (finde ich) wie unterm Sattel!
Öhm wo reitest du ihn denn gerade Dressur wenn du keinen Platz hast?
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
#12
Alt 19.01.2009, 20:39

Bei uns in der Reithalle haben viele Schulpferde Dreieckszügel...ich wediß nicht ob hier hin psst aber ...auch glaube die sind besser als Ausbinder...da die Pferde richtig schön rund werden
Eluna ist offline   Mit Zitat antworten
#13
Alt 19.01.2009, 20:53
Rey

Auch mit Ausbindern kann das Pferd "rund" werden, aber Dreieckszügel ermöglichen eine längere Dehnung nach unten
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
#14
Alt 19.01.2009, 21:28

ich mag die Dreieckszügel mehr ... kann man länge verzögern bis an aufs pferdd kommt...somit dauert die stunde länger (für dreieckszügel braucht man wesentlich länger um die einzuschnallen als ausbinder oder??)
Eluna ist offline   Mit Zitat antworten
#15
Alt 19.01.2009, 21:34
Rey

Argh Eluna du boykottierst grad das eigentliche Problem mach nen neuen Thread auf und wir können darüber diskutieren
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
#16
Alt 19.01.2009, 22:02

Haha, Ihr macht das ganz gut ohne mich

Ich reite im Moment auf einer Riesengroßen ganz perfekt glatten Wiese. Da muss ich zwar ne halbe Stunde hinreiten, aber es geht ganz gut.
Longieren kennt Henry, aber nur mit Knotenhalfter.
Leider ist etwas weiter weg von dieser Wiese die Hauptstraße. Da hätte ich Angst, dass er mir mal entwischt.
Geht es mit reiten denn auch? Ich könnte die Dreiecker ja erstmal mega-lang machen...?! Was muss man beachten, wenn sie benutzt? Muss ich die Zügel irgendwie anders führen?
lg didi
Judy1990 ist offline   Mit Zitat antworten
#17
Alt 19.01.2009, 22:18
Rey

Ne Zügelführung ist die Gleiche...aber ich mag es mehr wenn das Pferd erstmal ohne Reiter an eine neue Situation gewöhnt wird! Stell dir mal vor, er muss damit zurechtkommen dass da was Neues hängt UND sich noch auf dich oben drauf konzentrieren! Wenn er sowieso sensibel ist lieber langsam machen

Und beim Longieren mit Trense kann er sich auch schon vorwärts abwärts kauen!
Wenn du ihn mit Dreieckszügel longierst solltest (musst du eigentlich) eh mit Sattel longieren, sprich du kannst ja auch zur Wiese hinreiten, dann ist er immerhin schon warm

Zu beachten ist dass sie richtig verschnallt werden (hab schon einigen Blödsinn gesehen) und Anfangs natürlich nicht zu kurz.

Aber um ehrlich zu sein denke ich dass es einfacher ist ihn an der Longe von alleine in die Anlehnung zu bringen (mit Dreiecker)... wenn er das raus hat wird es auch unterm Sattel leichter werden!
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
#18
Alt 19.01.2009, 23:39

Okay, Vielen Dank schonmal Rey..
Ich hab wegen dem Longieren nur angst wegen der autobahn + Hauptstraße.. Vielleicht finde ich ja noch einen Ort..
Also Danke!
Ich mache bald mal Bilder und Videos! Und berichte von Fortschritten!
Vielen Dank!
Lg didi
Judy1990 ist offline   Mit Zitat antworten
#19
Alt 20.01.2009, 18:09

echt ist da so ein großer Unterschied zwischen Ausbinder und Dreieckszügel? Für Paulina ist jeder Ausbinder zu kurz irgendwie aber bei den RS ists natürlich besser mit Hilfszügel, deswegen hab ich nen Dreiecker drinnen nach Empfehlung der RL. Aber sie hat auch nur gesagt, weil der länger ist.
Dakotaaa ist offline   Mit Zitat antworten
#20
Alt 20.01.2009, 18:43
Rey

Genau Dakotaaa Dreieckstügel sind länger! Das Pferd kann sich auch weiter nach unten dehnen als mit den Ausbindern. Ich finde Dreiecker auch "weicher". (Goldika braucht ja Gottseidank keine )

Dann freue ich mich mal auf Bilder und Videos und hoffe dass ich zumindest ein bisschen helfen konnte
Rey ist offline   Mit Zitat antworten
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