Verbreitungsgebiet ( Vorkommen ) -
Der Tigerpython besiedelt extrem große Landflächen in etwa wie der Felsen oder Netzpython.
Das Verbreitungsgebiet zieht sich von 67-123 ° östlicher Länge und von 30° nördlicher bis 8° südlicher Breite.
Er ist im Tiefland und bis 1000 m über NN zu finden. Extrem Trockene Gebiete wie Halbwüste und Wüsten wie sie in West und Zentralindien vorkommen meidet er dagegen sehr!
Er ist in folgenden Gebieten beheimatet : Myanmar , Thailand bis zum Isthmus von Kra , in Laos , Kambodscha , Bangladesch , Vietnam , den Südwest-Provinzen von China einschließlich der Insel Hainan , in Java , Sulawesi , Sumba , Sumbawe und den Nordteil von Bali !
In Borneo war der Tigerpython sicher nicht bevölkert . Da war der Handel mit Tigerpythonhäuten sehr lebhaft , diese stammten aber aus Java oder Sulawesi!
- Lebensweise -
Unser Liebling der Tigerpython ist eine vorwiegend bodenbewohnende Schlange! Allerdings liegt ( ruht ) der Tigerpython gern an einem geschützten , erhöhten Platz ! Das kann ein Felsen oder auch eine breite , niedrige Astgabel sein! Klettern im Geäst kommt für den Tigerpython wohl ehr nicht (selten) in frage , höchstens für Tiere unter 2 m !
Nach Einbruch der der Dämmerung verlässt der Tigerpython sein Versteck und sucht nach Futter!
Hierbei bevorzugt er dann einen Platz auf dem Boden wo er dann ruhig auf Beute lauert!
Auch lauert er im Uferwasser um dort auf Beute zu warten die an die Tränke kommen.
Der Tigerpython hat ein weites Nahrungsspektrum , dazu gehören Frösche , Kröten , Reptilien ( Warane ) , Nagetiere ( Stachelschweine ) , Affen , kleinere Raubtiere , Vögel ( auch Wasservögel ) sowie auch Flughunde!
Ein Tigerpython kann die volle Muskelspannung über eine Stunde beibehalten um ein Beutetier zu erdrosseln!
Wenn er beim verschlingen seiner Beute gestört wird, würgt er es wieder aus und verteidigt es vehement !
Häutung Tigerpython ( Python Molurus )

- Die Häutung bzw. die Phasen verläuft bei allen Schlangen gleich. -

Wie bereits erwähnt haben wir bei der Häutung 4 Phasen :
Phase 1 :
Die Bauseite färbt sich ehr rosa und die Grundfarbe der Schlange wird ehr blasser.
Auch die Augen bekommen hier einen Blaustich.
Phase 2:
Die Haut ist ( wird ) blassgrau und die Gelbtöne verschwinden .
Die Augen hingegen erscheinen hierbei hellblau !
Phase 3:
In dieser Phase wird die Grundfarbe der Schlange wieder sichtbar
und die Augen werden wieder klar.
Phase 4 :
Hier haben wir den Zeitpunkt der eigentlichen Häutung, in der die Schlange
dann ihr altes Kleid ( Haut ) abstreift.
Der Grund für die 4 Phasen ist der komplexe Stoffwechselprozess bei der Häutung.
Der Stoffwechselprozess liegt hier der Neubildung der Schuppenhaut und des Grundgewebes
Zugrunde.
Auch die Bildung einer Ablöseflüssigkeit die sich als Film zwischen alte und neue Haut schiebt beeinflusst den Stoffwechsel.
Die Dauer in der die 4 Phasen ablaufen beträgt hier bei den Jungschlangen ca. 6 - 8 Tage ,
wobei mittelgroße Exemplare ca. 12 - 18 Tage benötigen.
Erwachsene bzw. Altschlangen ( Adult ) brauchen wiederum ca. 17-28 Tage.
In der Häutung sollte man das Füttern sein lassen und die Luftfeuchtigkeit in der Phase 3 erhöhen.
Viele nicht alle Tier suchen meist von sich aus in dieser Zeit das Wasserbecken auf.
Wachstumsverlauf
Viele Unterschiedliche Bedingungen begleiten das Wachstum einer Schlange.
Dazu gehören Häutung, Futterpausen, Krankheiten und Haltungsbedingungen.
Bei jeder Schlange verläuft es also Unterschiedlich mit dem Wachstum , sprich läge und Gewicht.
Bei den Tigerpython wird das Wachstum in Phasen aufgeteilt :
Phase 1:
Schlüpfling
Phase 2-3 :
Jungtier
Phase 4 :
Halb erwachsen
Phase 5 und 6 :
Adulte Schlange ( ca. 7-12 Jahre )
Da auch die Futtermenge für das Wachstum wichtig ist , habe ich hier mal eine Futtertabelle als Leitfaden. Diese ist nicht zwingend bindend sondern soll Euch zeigen was ein Tigerpython mindestens an Futter bekommen soll . Diese ist in die Wachstumsphasen 1 - 5 aufgeteilt mit Gewichts und Größenangaben der Schlange und den Futter.
Wie gesagt es soll nur als Leitfaden dienen, ich selber richte mich schon danach, obwohl es mir auf 100-200g Futter mehr auch nicht Ankommt. Ich zerschneide die Futtertiere so ungern nur weil das zweite Futtertier 150 g mehr Gewicht hat ;-)
Meine Schlangen stimmen auch mit den Wachstumsphasen sowie Gewicht und Länge der Tabelle fast überein.
Auch wiege und vermesse ich meine Tiere nach der Häutung .
Man sollte auf jeden Fall nicht weniger Futter geben.
!!! Die Tabelle ist im Original von Henry Bellosa nicht von mir !!!
Ich habe Sie nur neu gestalltet ;-)
Der Haltungsbericht folgt noch ;-)
(c) by J.A.
Mfg Blacky